Music Business

Musikgeschäft 2007

19.06.08 Zahlen und Fakten

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Natürlich wissen wir alle, dass die Umsätze mit Tonträgern zurück gehen. Oder dass mittlerweile mehr Songs runter geladen werden. Oder auch, dass davon viele Downloads illegal sind. Heise bringt es gestern Abend für das Jahr 2007 nochmals auf den Punkt.

Die Plattenlabels haben weltweit insgesamt 12,5 Milliarden Euro Umsatz gemacht (8 Prozent weniger als im Vorjahr).

Das stetige Wachstum des digitalen Vertriebs kann die Verluste bei physischen Tonträgern nicht kompensieren.

Im Bereich der Tonträger verzeichnen die USA und Großbritannien die meisten Umsatzrückgänge. Der europäische Schnitt liegt bei 12 Prozent Rückgang. In Deutschland verläuft dieser aber gemäßigt.

Der digitale Vertrieb wird im Durchschnitt zu fast gleichen Teilen von mobilen Plattformen und dem Internet, zu einem geringen Anteil von Abo-Modellen getragen. Der Gesamtumsatz liegt bei 15 Prozent (gestiegen von 11 Prozent). Das Internet wächst dabei stärker, als der Mobilvertrieb. Gerade in Deutschland ist dieser bereits wieder von 39 Prozent auf 20 Prozent gesunken.

Deutsche bleiben der CD einigermaßen treu. 89 Prozent des Umsatzes fällt auf den physischen Tonträger, 6 Prozent auf digitale Musik. Damit ist Deutschland europaweit das Land mit den geringsten CD-Rückgängen.

Außerdem weist Deutschland europaweit die geringste P2P-Nutzung auf. Die Rede ist von 77 Prozent, allerdings lag die Nutzung 2006 noch bei 94 Prozent. Als Grund werden hier die schärferen Verfahren gegen Downloader angegeben.

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