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The Sound of Ebay

14.07.08 Musikgenerator und Kapitalismuskritik

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myoon: The Sound of Ebay

Es ist Kunst. Eine audiovisuelle Installation. Eine Geste der Liebe gegen den verführerischen Kapitalismus und Konsum, der auf Ebay bis ins letzte zelebriert wird. "The Sound of Ebay" vervollständigt die Trilogie, die mit "Amazon Noir" und "Google Will Eat Itself" begonnen hat.

Bei der EKMRZ-Trilogie wird mit den drei Großen abgerechnet. Geschieht das bei den ersten beiden Teilen noch aggressiv, regiert im dritten Teil die Liebe. Das erklärt dann wohl auch den pornorösen Rahmen, durch den das Projekt und die dazugehörigen Songs visualisiert werden. Nackedeis in Teletext-Optik.

Die Künstler hinter dem Netzprojekt sind die Österreicher Hans Bernhard und Lizvlx von Übermorgen.com.

Die Songs an sich werden aus verschiedenen Userdaten, wie Passwörtern, Bankdaten, Kreditkartennummern oder ge- und verkauften Produkten generiert. Raus kommen elektronische Stücke bei denen sich die Einzigartigkeit nicht sofort erschließt aber bei Kunst geht es ja glücklicherweise um das Gesamtwerk. Und so lang sich Brüste gut verkaufen…

The Sound of Ebay

via SPEX

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