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“Hey B., its me.”

22.07.08

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Der US – amerikanische Wahlkampf tritt allmählich in die heiße Phase und die ganze Welt fragt sich: Wen werden die Demokraten als Präsidentschaftskandidaten nominieren?
Die erfahrene Technokratin Hillary Clinton oder den smarten Barack Obama.
Egal, wer von beiden ins Rennen um den Einzug ins weiße Haus geschickt wird, eins steht schon jetzt fest:

Der bis vor kurzem als Außenseiter gehandelte Obama, überzeugt mit seinem "change" die Anhänger der Demokraten und bringt durch seine unverbrauchte und scheinbar ehrliche Art das Clinton-Wahlkampfteam mächtig ins Schwitzen.

Obama wird wie ein Popstar verehrt, seine "legendäre Rede" nach dem Sieg über Hillary Clinton in Iowa kursierte durch sämtliche Videoplattformen und wurde mehrfach mit Musik unterlegt.

Eigentlich steht jetzt schon fest, wer als
Mann des Jahres 2008 die Cover diverser Magazine schmücken wird.

Wie viele andere Künstler rührt die Sängerin Amber Lee Ettinger mit dem originellen Namen Obama Girl für den Überflieger kräftig die Werbetrommel. Die Amis machen das seit Jahren professinell wie keine andere Nation und zeigen dabei dabei viel nackte Haut.

Natürlich ist das Obama Girl jung und sexy und weiß ihre Rundungen gut zur Schau zu stellen.
Trug sie 2004 noch John Kerry T-Shirts, so hat sie sich wohl dieses Jahr Obamas Initialen über`s Arschgeweih tätowieren lassen.
Selbstverständlich hat sie "B`s" Telefonnummer und quatscht ihm lasziv den Anrufbeantworter voll. Im knappen Bikini posiert sie wie ein Groupie vor ihrem Kandidaten und preist sein Sexappeal. Wer würde das schon für Hillary Clinton tun?

Die Frage, die sich mir dabei stellt ist: Steht sie politisch wirklich hinter ihrem Star oder ist sie nur auf die "Obama-Maniewelle" aufgesprungen, um selbst ein dickes Stück vom Kuchen abzugreifen? Für mich scheint zweites zuzutreffen.
Wer Obama googelt landet letztendlich beim "Obama Girl". Das schafft Aufmerksamkeit und eventuell auch den musikalischen Erfolg.

Demokratisch, sexy, cool. Das lässt sich momentan in den USA gut verkaufen. Doch bei aller Begeisterung für den Shooting-Star des amerikanischen Politikrummels, sollte man doch auch einmal Obamas politisches Programm kritisch unter die Lupe nehmen.

Amerika braucht kein smartes Gesicht, das den typischen Wunschschwiegersohntypen entspricht. Amerika braucht eine starke Persönlichkeit, die Bush`s politisches Erbe in vernünftige Politik umwandelt.

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