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Musikvideos gestern, heute und morgen … ?

22.07.08

von   kommentieren

Alles ist dem Prozess des Entstehens unterworfen.
Vieles wird gesehen, aufgenommen und verarbeitet. So funktioniert Evolution – auch die im Bereich der Musik und des Videos.

Einflüsse werden sichtbar, neu interpretiert und umgesetzt. Wegweisend sind nur Wenige und auch hier ist die Frage, wo wirklich ein Trend entstanden ist und auch in wieweit der Markt bereit ist, diesen Trend zu verdauen – und an welchem Punkt dieser Trendlinie wir ihn sehen und einsteigen.

Ich habe Robert Basics Beleuchtung des Musikvideos "Take this dance and forget my name" der Bruchsaler Band "AllJoines" und den Beitrag auf Basic Thinking Blog als Anlass genommen, mal zu schauen, ob dieses Video wirklich so wegweisend ist – ob nicht schon vorher viele diesen Weg gegangen sind, und mit Sicherheit werde ich es nicht schaffen auf jeden Rechner dieser Welt zuzugreifen, um mir sicher zu sein. Ich sehe also das, was oben schwimmt, sehe die, die etwas tun.
Einer unter Ihnen ist David Link. Bitte dranbleiben auch wenn es etwas anstrengend ist durch vieles äh.. – paar Minuten lohnen sich!!

OK. ich kürze ab:

David Link spricht für die Nachbesetzung der Professur an der Klasse für digitale Kunst (ehem. Peter Weibel) an der Universität für Angewandte Kunst Wien.
Er berichtet unter anderem über seine Kollegin Ulrike Gabriel der Künstlergruppe "otherspace", die in dem Projekt "terrin 02" aus verschiedenen medialen Einflüssen neue Formen baut.
Mit dem Benutzer oder "User" entsteht so Neues und definitiv nicht Dagewesenes.

1996 verknüpft Ulrike Gabriel bereits mit diesem frühen Cross Over Sound, Text und 3D. Man könnte dies als einen Vorreiter der heutigen Web 2.0 Mashes nennen – 1999 wird es dann wirklich spannend – für unseren Bereich Musik.
Im Royal Flemish Theatre in Brüssel wird dieser entstandene neue Raum durch das Blindman Quartett neu inspiriert und verändert.

Hier mal ein kleiner Ausflug in Neue Musikrichtungen – wer etwas aushält, kann die Welt des Computers noch entdecken ;) – ich für meinen Teil werde noch öfter mal quälen ;))). Hier ein Beispiel eines anderen Projektes. Einen Ausschnitt aus dem beschiebenen Projekt habe im web noch nicht entdeckt – wenns jemand findet, her damit!

Zurück zum 2.0 Mash-Up MIX der Medien heute. Wir haben einen nie dagewesenen Informationsteil, den wir abrufen können.
Diesen zu vermixen und ihn dafür zu nutzen, Musikvideos zu verändern, hat sich der Art Direktor Thorsten Konrad überlegt und in seiner Arbeit take this dance umgesetzt.

Das Musikvideo im allgemeinen ist ein Teil unserer Medien und auch dieses wird sich verändern und wird mit Hilfe des Internets und seiner medialen Anschlusspunkte neu erwachen.

Wir glauben an diesen Trend, weil es kein Trend ist. Es ist ein Teil Zukunft. Wir sind gespannt, was uns das Musikvideo noch zeigen wird. Ein kleiner Blick in Richtung Mediale Kunst lohnt sich immer um zu sehen, was unter Wasser so passiert!

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