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Mufin – ein Testbericht

17.10.08 Nichts für mich

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myoon: Mufin – ein Testbericht

Mufin, die Musikentdeckungsmaschine befindet sich noch in der geschlossenen Beta und dank Chris kam ich in den Genuss mich dort umzuhören.

Auf den ersten Blick wirkt der Dienst sehr aufgeräumt und die cheap cialis 20mg Unmenge an Tracks (beinahe 4 Millionen) spricht für sich. Wer soviel Musik hat, da muss ja auch was für mich dabei sein.

Bereits auf der Startseite, kann ich sehen was andere gerade hören und was bei mufin neu eintrudelt. Interessiert mich aber gerade nicht, deswegen gleich was in die Suchmaske getippt.

Na mal gucken.

Erstes Manko. Hier sollte man jedoch die Musik in Genres aufteilen. Dadurch könnte ich noch gezielter suchen. So kann ich nur den Track oder den Interpreten eintippen und hoffen dadurch neue Musik zu entdecken.

Allein die Tatsache, dass ein Musiker gelistet ist, den ich suche führt nicht zwingend zu Neuentdeckungen.

Wenn man einen Track gefunden hat, dann kann man sich ihn, wenn man Glück hat kurz anhören, auf einen Merkzettel oder Playlist setzen.

Will ich den Track kaufen, dann werde ich direkt zu iTunes oder Amazon verlinkt.

Damit erklärt sich wohl auch, womit man den Dienst finanzieren will.

Die Tracks, die nicht angeteast werden können, hört man sich dann eben bei iTunes an.
Da frage ich mich, warum soll ich diese dann erst bei mufin suchen, wenn ich dann eh bei iTunes lande.

Neue Musik habe ich noch nicht entdeckt. Deswegen schaue ich mal, wie es um die ähnlich klingenden Tracks steht.

"Sag mufin einfach, welchen Track du gerne hörst, und er sagt dir, welche Musik so ähnlich klingt. Denn einzig der Klang eines Tracks entscheidet bei mufin und nicht dessen Bekanntheit, Genre oder Herkunft."

So jedenfalls die viel versprechende Ankündigung auf dem blog.

Doch das Feature, dass mir mufin ähnliche Tracks anzeigt, kann getrost als Fehlleistung angesehen werden.

Ich habe es mit Tracks von Monolake ausprobiert und konnte bei den ähnlichen Tracks nur mit dem Kopf schütteln. Same, same – but different. Unter ähnlich verstehe ich etwas anderes.

Fazit:

Als Musikentdeckungsmaschine überzeugt mich mufin nicht.

Die Idee, dass ich Musik dort entdecke und diese dann bei iTunes oder Amazon kaufe ist zwar nicht schlecht, doch für meinen Geschmack umständlich.

Da suche ich doch eher direkt bei den beiden Händlern, wobei ich bei iTunes den Track genauso lange vorhören kann.

Sorry an die Macher, aber ich bevorzuge dann doch last.fm, myspace oder zero-inch um auf neue Musik zu stossen.

Obwohl für mich der Freundes- bzw. Bekanntenkreis noch immer die am häufigsten aufgerufenen Quelle für neue Musik ist.

Ihr müsst noch einiges besser machen, um euch am Markt zu behaupten.

Trotzdem viel Erfolg. Auch wenn ihr mich nicht begeistern konntet.

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