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Pimkin Dark: Eine Geschichte über den Erfolg

10.03.09 "Made in Russia natürlich"

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In seiner Geschichte Wie die Fans das neue Erfolgsalbum von Pimkin Dark entscheidend mitgestalten entwickelt Matias Roskos eine "runde" Erfolgsstrategie für Bands.
Der Berliner erfindet die Wolgograder Nu Metal Formation Pimkin Dark. Die Jungs haben sich bereits eine grosse Fanbase erspielt. Um mit ihrem zweiten Album "Gig it, dig it, blow it up" richtig durchzustarten (durchstarten bedeutet Platz eins der russischen Albumcharts) skizziert Roskos ein Fan-Generated-Songproject und lässt die Geschichte in einen Musikertraum 2.0 enden.
So lautet sein eigenes Fazit: "Eine wunderbare Geschichte, wie gutes Crowdsourcing funktionieren und Kreativität helfen kann sich zu entfalten."

Roskos bedient sich in seiner Web 2.0 Fiktion eines simplen Tricks, um Pimkin Dark in den kommerziellen Himmel (Platinstatus) zu führen. Er befreit sie von lästigen Verträgen, Klauseln und anderen brachenüblichen kreativer Freiheitsberaubungen. An deren Stelle tritt das uneingeschränkte Gespür des Netzes. Der Erfolg eines musikalischen Vorhabens wird von den Fans geebnet. Sie können mitgestalten, voten und das Album anteilig mitfinanzieren.

Die Ideen sind nicht neu. Roskos verknüpft sie nur und strickt daraus ein theoretisches Erfolgsrezept. Ob es in der Praxis auch so reibungslos funktioniert mag ich bezweifeln. Aber vielleicht schreibt eine Band gerade eine solche Webgeschichte und morgen wird die Sau durchs bloggende Dorf getrieben.
Möglich ist alles in dieser verrückten Zeit.

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