Musikschule

Musiklehrer-Ausbildung vs. Staat

19.06.09 Preisfrage

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Mit Musikunterricht an Deutschen Schulen sieht es Mau aus in diesen Tagen. Ein Grund: es fehlt an Fachkräften. Die Hochschule für Musik und Theater Hannover (HMTH) startet ein Programm gegen diesen Trend und will Studenten das Lehren von Musik wieder schmackhaft machen. Soweit, so gut.

Geplant ist das Thema der musikalischen Bildung in den medialen Vordergrund zu rücken und so das Thema mit Aktionen anzustoßen und neugierig zu machen.

Lesen wir in der Pressemitteilung der HMT von heute:

“Die Hochschule beabsichtigt beispielsweise eine Initiative für größere Medienkompetenz von Schulmusiker/innen. In diesem Zusammenhang stattet sie ab WS 09/10 ihre Studierenden im Masterfach “Lehramt an Gymnasien Hauptfach Musik” mit einem Laptop aus, damit diese den Umgang mit modernen Instrumenten für den Musikunterricht erlernen. Das Laptop erhalten die Studierenden kostenfrei zu Studienbeginn – ein klarer Studienstandortvorteil für Hannover. (Die Bewerbungsfrist für den Studiengang läuft noch bis zum 15. Juli 2009). Das Institut für musikpädagogische Forschung der HMTH wird, um ein weiteres Beispiel zu nennen, im November eine “Woche der Schulmusik” in Hannover mit facettenreichem Programm – unter anderem einen “Tag der Musikalischen Bildung” mit Besuchen in Schulen etc. – ausrichten.”

Hm, also soll mit einem Laptop damit gelockt werden, dass man sich für den Studiengang anmeldet. Mein Gefühl sagt mir, dass hier an der falschen Stelle gegraben wird.

An sich ist der Beruf des Musiklehrers kein schlechter. Es gibt ja auch sehr viele Musiklehrer in der Welt. Das sind in der Regel auch glückliche Menschen, so kenne ich sie.

Jetzt die Preisfrage an unsere werten Leser:
Warum wohl möchte keiner in den staatlichen Musikantendienst treten?

Ich bin gespannt auf Eure Meinung!

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