Facebook für Musiker und Bands

Facebook für Musiker und Bands

25.01.10 Eine step by step - Anleitung von delamar

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Everybody’s Darling Facebook wird allmählich auch für Musiker immer interessanter. Doch wie nutzt man als Kreativer die momentane No.1 effektiv und sinnvoll? Carlos San Segundo, Mastermind von delamar hat eine ausführliche step by step – Betriebsanleitung zum erfolgreichen Facebook – Netzwerken für Musiker und Bands initiiert.

Am Beispiel des eigenen delamar-Profils, zeigt Carlos wie Musiker zielsicher zu einer ansprechenden Präsentation gelangen, um dann erfolgreich zu netzwerken.
Der erste Teil befasst sich mit dem Erstellen einer Facebook Bandseite / Fanseite, dem Bewerberen dieser Seite und dem Einsatz von bezahlten Facebook Ads.

Im zweiten Teil geht es um die Namensgebung der FB Seite (erst ab 100 Fans kann man sich einen Namen sichern), dem Einbinden des eigenen Blogs als auch anderer Social Networks und FB Applikationen. Die Artikelserie wird wöchentlich mit weiteren Tests und Tricks aktualisiert.

Facebook für Musiker Teil 1
Facebook für Musiker Teil 2

Heute abend läuft ab 22.00 Uhr der 50. delamar Podcast. Eine Stunde lang gibt es dann wieder sinnvolle Infos, Tips und Tricks von Carlos, Markus & Co. Einschalten lohnt sich auf jeden Fall. Im Chat kann man dann direkt mit den "Experten" ins Gespräch kommen und Feedback geben.


Rock The Biz – Sneak Preview bei peoplezapping.com

Rock The Biz – Sneak Preview bei peoplezapping.com

20.01.10 Doku über das neue Musikbusiness

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Am Freitag (22.1.) gibt es bei peoplezapping.com die Sneak-Preview der bereits vorgestellten Musikbusinessdoku Rock The Biz. Der Stream startet um 11.00 20.00 Uhr und im Anschluss der Preview gibt es bis 17.00 2.00 Uhr noch ein wenig Party inklusive DJ Beschallung.

Rock The Biz – Sneak Preview on peoplezapping.com

www.rockthe.biz


Ist der Musiker selbst schuld an seiner "brotlosen" Kreativität?

Ist der Musiker selbst schuld an seiner "brotlosen" Kreativität?

07.01.10 Dave Allen fordert von Musikern mehr Eigeninitiative

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Wer ist denn nun Schuld am Untergang?
Die Filesharer, die seit Napsters Siegeszug jede im Netz auffindbare Musik rotzfrech laden anstatt sie ehrwürdig zu kaufen? Die Provider, die mit superschnellen Leitungen das Filesharing begünstigen? Die Labels, die Künstler nicht mehr aufbauen sondern lieber knebeln und im schlimmsten Fall Anwälte in die Spur schicken, um mit der Abmahnkeule zu drohen? Die Downloadportale, die für Musiker auch nicht den dicken Gewinn generieren?
Oder vielleicht die Musiker selbst? Die Leidtragenden des digitalen Zeitalters hat bisher noch niemand ausführlich ins Visier der Kritik genommen. Doch damit ist jetzt vorerst Schluss und die Debatte durch einen lesenwerten Beitrag reicher.

In seinem provokativen Essay Dear Musicans – Please Be Brilliant or Get Out of The Way knöpft sich Dave Allen den jammernden Indiemusiker vor. Briliant bezieht sich hierbei nicht vorrangig auf den musikalischen Output, sondern auf die beinahe wichtigere andere Sache – dem unternehmerischen Ehrgeiz, selbst Herr seines Erfolgs zu sein.

"And my impatience is no longer with the record labels, it’s with the musicians. "

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Kolonkologie – Wie ein Bandcoach versucht Geld zu verdienen

Kolonkologie – Wie ein Bandcoach versucht Geld zu verdienen

21.12.09 Ein Workshopmitschnitt für 14,90 Euro

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Im Juni dieses Jahres hatten wir dank Nils Kolonko, Autor eines Musikvermarktungsschinkens und selbsternannter Bandologe eine umständliche Kommentarschlacht, bei der der Berliner versuchte uns mit meterlangen Gemeckere zu erschlagen. Der Grund des Übels war ein Beitrag, bei dem ich mich auf einen delamar Podcast bezog und Kolonkos Ausführungen auf 5 Faktoren runterbrach. Dabei hatte der Bandcoach doch die 300 Seitenschwarte Bandologie – Wie man als Musiker seine Band zum Erfolg führt geschrieben und versucht das Ding unter Eigenregie zu verkaufen.

Warum Musiker dieses Buch, eBook bzw. Hörbuch kaufen sollten, hat sich mir nie erschlossen. Abgesehen von den bereits erwähnten fünf Erfolgfaktoren (Team, Inhalt/Innovationen, Top-Qualität, Massenwirkung und Kontinuität), vermittelt diese "Lehrbuch" eine eher dürftige Vorstellung von nützlichen Wissen.
Aber Kolonko, ganz Bandcoach bahnt sich seinen Weg und gibt nun an der Berliner Noisy Academy Workshops. Sogar den Profis kann der ehemalige Produktmanager dort wohl noch Tipps geben, so jedenfalls die Ankündigung auf seiner Website.

Das Beste kommt aber nun. Ende November fand der erste Workshop Selbstvermarktung für Musiker – Basics statt.
Kolonko redet sich für die zahlenden Teilnehmer (30 Euro pro Nase) den Mund fusselig, bringt Beispiele von Musikern, die in seinen Augen zu blöd zum selbstvermarktenden Denken sind und verkauft seine skills im Sinne eines Staubsaugerverteters.
Einen Einblick in sein unternehmerisches Tun gewährt ihnen ein halbstündigen Gratis Vorschau-Video. Warum Gratis? Warum Vorschau? Weil das Video lediglich als Teaser für den zwei stündigen Mittschnitt des Workshops dient. Und dieser Mitschnitt kostet Geld. Wieviel? 14,90 Euro für den Download.

Sie halten das für einen Witz? Dann überzeugen sie sich selbst von diesem waghalsigen Angebot. Greifen sie zu, oder gönnen sie sich etwas Vernünftiges. Auch wenn sie sich durch einen Nichkauf eine viel gepriesene erfolgreiche Musikerkarierre verbauen sollten.


Rock the Biz: Dokumentation über das alte und neue Musikbusiness

Rock the Biz: Dokumentation über das alte und neue Musikbusiness

24.11.09 Ab Januar 2010 als kostenfreier Download

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Im Januar 2010 erscheint die Dokumentation Rock the Biz, in dem der Musikjournalist Marc Weissenberger das alte und neue Musikbusiness ergründen will. Laut Website sollen die Filme als kostenfreie Downloads zur Verfügung stehen. Hier der Trailer.

"Ziel der Dokumentation „rockthe.biz“ ist die Darstellung der europaweit agierenden Künstler, Labels, Events und Plattformen. Dabei sollen die Künstler ihre Erfahrungen und Meinungen mitteilen und anderen Künstlern eine Perspektive bieten."

www.rockthe.biz

via Der Wahrheit in die Musikbusiness


Lesetipp: Andrew Dubber –  The 20 Things You Must Know About Music Online
 

Andrew Dubber, seines Zeichen Online Musik Berater und Mitgründer des Music Think Tank entwirft in seinem kostenfreien eBook The 20 Things You Must Know About Music Online hilfreiche Skizzen für New Music Strategien.

Basierend auf Chris Andersons Long Tail Effekt berät Dubber anschaulich und kurzweilig in Sachen Webpräsenz, SEO, Idenditätsverteilung etc. und füttert sein Konzept mit Beschreibungen der neuen musikerfreundlichen Situation, die dank Internet mehr Vor-als Nachteile bereithält.

Für Übersetzungsfaule wurde der Ratgeber aus dem Jahre ’07 ins Deutsche übersetzt.

INTRODUCTION: The 20 Things
THING 01: Don’t believe the hype
THING 02: Hear / Like / Buy
THING 03: Opinion Leaders Rule
THING 04: Customise
THING 05: The LongTail
THING 06: Web 2.0
THING 07: Connect
THING 08: Cross-promote
THING 09: Fewer Clicks
THING 10: Professionalism
THING 11: The Death of Scarcity
THING 12: Distributed Identity
THING 13: SEO (includes my top 10 tips)
THING 14: Permission and Personalisation
THING 15: RSS
THING 16: Accessibility
THING 17: Reward & Incentivise
THING 18: Frequency Is Everything
THING 19: Make It Viral
THING 20: Forget product – sell relationship

The 20 Things You Must Know About Music Online

The 20 Things You Must Know About Music Online – deutsche Übersetzung
(PDF, 750 KB) von Wolfgang Senges


Indies verklagen Google

Indies verklagen Google

24.10.09 Staatsanwalt ermittelt wegen Urheberrechtsverletzung

von   Ein Kommentar

 

Rechtsanwalt Jens Schippmann, der viele unabhängige Künstler, Verlage und Labels vertritt, ist entsetzt. “Das Maß der kriminellen Energie der YouTube-Verantwortlichen im Google-Konzern übersteigt die bisherigen Erkenntnisse aus dem Betrieb von File-Sharing-Börsen wie Rapidshare, Bearshare und anderen bei weitem, denn YouTube hat sich auf die Fahne geschrieben, die illegale Verbreitung von Musik auch noch massiv in der Öffentlichkeit durch Google zu bewerben; das Ausmaß der Rechtsverletzungen und des Schadens der deutschen Musikwirtschaft ist verheerend.” Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Es dreht sich alles um Musikvideos, die illegal auf YouTube gelandet sind und dort nicht wieder verschwinden, obwohl man die Verantwortlichen nicht nur mehrfach darauf hingewiesen habe, sondern vor allem schon Anfang des Jahres eine Zivilklage eingereicht hatte. Die Songs von Sarah Brightman oder Jon Caffery können auf der Plattform angehört werden, während die Inhaber der Urheberrechte noch nicht einmal entsprechende Vergütungen dafür erhalten.

Google lässt die Kläger im Regen stehen. “Wenn man sämtliche der inzwischen rund 9.000 Videos der Künstlerin Sarah Brightman manuell zur Löschung bringen wollte, und pro Video zehn Minuten benötigte, wäre der Betroffene fast 200 Arbeitstage im Jahr damit beschäftigt”, rechnet der Produzent Frank Peterson vor.
Henning Dorstewitz, Pressesprecher von YouTube Deutschland, weist die Anschuldigungen entschieden zurück. So hätte man beispielsweise eine Software entwickelt, mit der die “Rechteinhaber schnell und einfach Videos mit ihren Inhalten auf YouTube finden, blockieren oder für unser Werbeprogramm freischalten lassen” können. Man habe sich nicht strafbar gemacht und arbeite auf der ganzen Welt eng mit den Inhabern der Urheberrechte zusammen.

Das Verfahren ist nicht der einzige Streit, der YouTube-Eigner Google anhängt. Immer noch ist man sich mit der GEMA uneins über die Vergütung für abgespielte Songs und in den USA lauert Viacom mit einer Multi-Millionen-Dollar-Klage.

via NewTeeVee, MusikWoche, NETZWELT.de


Musikplattform restorm geht in Deutschland auf Userfang

Musikplattform restorm geht in Deutschland auf Userfang

23.10.09 Das CC Prinzip wird dabei groß geschrieben

von   kommentieren

 

Die Möglichkeiten für Musiker sich im Netz zu präsentieren ist schier unendlich. Ob der klassische myspace Wahnsinn oder das sterile Pendant facebook, das eigene Blog, Twitter, ein verhunztes Dooload, das hinkende Hobnox oder ganz groß im Kommen soundcloud. Der Markt scheint gerade bei den Musikplattformen abgedeckt, da steigt nun auch ein Schweizer start up mit restorm in den Ring und will auch in Deutschland um User werben.

Mit einer 0815 Idee wird man dabei schnell scheitern. Um diesem Schicksal zu entgehen, versucht restorm mit Creative Commons, Ausschreibungen & Verlosungen als auch mit einem Shop ein Bein in die www Tür zu bekommen.

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SellABand und die Crux mit dem 50.000 Dollar Fund

SellABand und die Crux mit dem 50.000 Dollar Fund

08.10.09 Eine Revolution mit wechselhaften Revolutionären

von   5 Kommentare

 

Während der Versuch das Konzept in Deutschland zu etablieren unbeachtet scheiterte, verspricht sich SellABand mit der Kooperation mit Public Enemy eine sichere Landung in den USA. SellABand selbst verkündet, dass mittels Plattform bereits 3 Millionen US Dollar in unabhängige Künstler und Bands investiert wurden. Dieser augenscheinliche Erfolg soll jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass nur ein äusserst geringer Teil der Künstler und Bands den vorgebenen SAB Plan erfolgreich durchwandern.

Bisher konnten 34 Bands ihr Album via Plattform aufnehmen. Bei 4200 gesignten Künstlern (Quelle Wikipedia) macht das eine sagenhafte Quote
von 0,008 0,8 Prozent. Da relativieren sich die 3 Millionen Dollar enorm. Ich hatte mir bereits im Juli einige Acts angeschaut, die bei SAB ihr Glück in Sachen Selbstvermarktung suchen.
Um es vorweg zu nehmen ihr Weg nach oben ist steil – verdammt steil. Das Dilemma, dass sich abzuzeichnen scheint ist, dass die Believer ihre Anteile auch abziehen können, solang die Zielsetzung nicht erreicht ist. Und davon machen einige Gebrauch. Die Funds der gesignten Künstler wirken wie holprige Aktienkurse, abhängig von den Launen der Anteilseigner. Ein Erreichen der Zielsumme ist für den Grossteil aussichtslos.

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Public Enemy lassen sich ihr neues Album via SellABand finanzieren

Public Enemy lassen sich ihr neues Album via SellABand finanzieren

08.10.09 Wird nun der us-amerikanische Musikmarkt revolutioniert?

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Mit den Hip Hop Ikonen Public Enemy hat die Musikfinanzierungsplattform SellABand ihren bisher dicksten Fisch geangelt. Der bekannteste SAB Act soll die Revolution – Fans finanzieren Album und werden am Gewinn beteiligt – auf dem grössten Musikmarkt vorantreiben. Bereits seit März fungiert Frontman Chuck D. als exklusiver Repräsentant für das Nordamerikageschäft. Nun mischen Public Enemy höchst persönlich die SAB Comunity auf und ihr Fund erreicht in nur zwei Tagen beachtliche 17.800 Dollar.

Am 6. Oktober fiel der Startschuss und die Believer der Band können Anteile an dem geplanten 13. Studioalbum erwerben. Ein Part kostet 25 Dollar, sind insgesamt 250.000 Dollar eingesammelt geht es für Chuck D., Flavor Flav & Co. ins Studio. Die Believer erhalten neben einem exklusiven, einmalig nummerierten Exemplar des Albums eine satte Gewinnbeteilung von 33 Prozent. Auch die Extras klingen verlockend.

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