myspace: Die Nr. 1 ist "ugly like hell"

myspace: Die Nr. 1 ist "ugly like hell"

02.09.09 Vom Still legen, Löschen und Zerschiessen von Profilen

von   2 Kommentare

 

Vor einigen Tagen habe ich einer Diskussion gelauscht, bei der es um die Vorteile von myspace (MS) für Musiker ging. Fazit des Gesprächs: Musiker, vor allem junge Bands und Artists sollten sich dort präsentieren und vernetzen. Der Grund für ein Profil bei MS liegt auf der Hand. Es gibt bis heute keine andere Plattform für Musiker, die dem Netzwerk das Wasser reichen könnte. Es wird zwar viel gemeckert (teilweise auch zu Recht) aber für Musiker ist myspace momentan die NR.1.

Trotzdem gibt es Künstler, die der Plattform den Rücken kehren.
Angelika Express legten im Juli ihr Profil still und sorgten damit in der Netzwelt für Aufsehen. Die Gründe hierfür wurden auf der eigenen Seite ausführlich erklärt und zum Schluss noch darauf hingewiesen, dass myspace in naher Zukunft als relevante Plattform ausgedient haben wird. Ob die Band damit Recht hat, wird sich zeigen. Artikel weiterlesen


Fundraising und das DIY Prinzip

Fundraising und das DIY Prinzip

27.08.09 Die Zukunft für Musiker?

von   Ein Kommentar

 

Dass Fundraising für Musiker ohne Label durchaus Sinn macht lässt sich wohl nicht von der Hand weisen. Mit SellABand haben wir bereits eine Plattform unter die Lupe genommen. In Richtung DIY ging auch die Angelika Aktie der Kölner Band Angelika Express. Es ist also durchaus möglich, Geld für eine Produktion von den Fans einzusammeln.

Bei kickstarter.com bin ich auf die us-amerikanische Sängerin Allison Weiss gestossen. Sie warb charmant und erfolgreich um Spenden. 2000 Dollar benötigte sie, um 1000 Kopien ihrer EP pressen zu können. Über 7700 USD spielte das Fundraising letztendlich ein. Als Dankeschön veranstaltet sie am 30.August einen podcast marathon, bei dem sie jeden Song den sie bisher geschrieben hatte zum Besten geben wird.

Was sie selbst unter "Do It Yourself" versteht, erklärt sie folgend:

"I am a DIY artist. I have no label, no manager, no agent. I book my own tours, I design my own merch, cook my own meals, and pay my own bills. I shoot and edit my tour docs. I tune my own guitar. I made the video for “I’m Ready” by myself. I run my website, store, MySpace, Twitter, Facebook, etc. I hand-pack every CD I sell online and try to personalize every order. If you send me an email I will probably write you back. I don’t know what it means to be “normal” anymore, because all of my thoughts revolve around making music, playing music, and promoting music. This is my dream and I am pursuing it."

Wer nun davon ausgeht, dass Allison Weiss nur auf ihr musikalisches Können setzt, der irrt. "Musician by night and graphic design student by day", so ihre Selbstbeschreibung. Eine solche Herangehensweise ist nicht nur symphatisch, sondern sie macht auch Sinn. Der Traum von der Musik allein leben zu können ist zwar schön, doch oftmals unrealistisch. Beinahe utopisch ist es für junge Musiker auf einen Plattenvertrag zu spekulieren. Da klingt ein Fundraising gepaart mit dem DIY Gedanken erfolgsversprechender. Und hat man sich noch ein zweites Standbein geschaffen, dann entgeht man dem Druck mit seiner Musik unbedingt erfolgreich sein zu müssen. "Professionelle Semi-Professionalität" ist das neue Zauberwort. Damit kann man es auch weit bringen, wie Allison Weiss eindrucksvoll beweisst.

http://allisonw.com

www.myspace.com/allisonweiss


Moldover: CD-Cover zum Instrument gepimpt
 

Will man heutzutage seine CD unter die Leute bringen, dann ist oftmals Einfallreichstum gefragt. Der us- amerikanische Musiker Moldover hat das Cover seines Albums elektronisch gepimpt. Als Ergebnis hält der Käufer eine nettes Instrument in den Händen, an dem er sich austoben kann.

Die Spielerei, äh CD gibt es als Standart- (10 USD), Awesome- (50 USD) und Pocket Edition (25 USD).

Schauen sie selbst.

http://moldover.com

via hypebot


SellYourRights: Musik präsentieren-Bieten-Veröffentlichen

SellYourRights: Musik präsentieren-Bieten-Veröffentlichen

12.08.09 Eine Win-Win Situation für Musiker und Käufer?

von   5 Kommentare

 

Eine Frage, die vielen Musikern als auch Fans auf den Nägel brennt lautet:
Ist eine effiziente und lukrative Ökonomie digitaler Medien im Internet möglich ohne dabei die Urheberrechte durch grenzwertige Überwachungsmethoden zu verschärfen?

Die in Frankfurt am Main ansässige SellYourRights GmbH will mit ihrer gleichnamigen Vermarktungsidee SellYourRights beweisen, dass es funktionieren kann. Das Ziel der Macher: Eine freie und unkontrollierte Nutzung digitaler Medien im Rahmen von Creative Commons Lizenzen zu ermöglichen und gleichzeitig die kreativen Anbieter von digitalen Produkten angemessen zu entlohnen. Wie dieser auf den ersten Blick komplizierte Spagat konkret und hinsichtlich der Musikvermarktung aussehen soll, möchte ich kurz erläutern.

Bei SellYourRights bieten Musiker ihre digitalen Produkte dem gesamten Markt zum Kauf an. Das bietet ihm als auch den Käufern Vorteile. Der Anbieter sichert sich sein finanzielles Interesse am Produkt direkt bei einer Veröffentlichung, dem Käufern werden umfangreiche Nutzungsrechte eingeräumt.

Artikel weiterlesen
Flashmob als Videokulisse, Skype Konzert und Covervoting

Flashmob als Videokulisse, Skype Konzert und Covervoting

06.08.09 Wie Musiker ihre Fans beglücken

von   kommentieren

 

Hier zwei schöne Beispiele wie Musiker ihre Fanbeziehung stärken und sich mit kreativen Promoaktionen ins Gespräch bringen.

Flashmob als Videokulisse

Die us-amerikanische Sängerin Amanda Palmer rief via Twitter und Blog zu einem sonnigen Stell Dich Ein. Am Strand von L.A. wurde daraufhin ein Flashmob initiiert und ein Video gedreht.
Mehr dazu bei hypebot

www.amanadapalmer.net

Skype Konzertchen und Covervoting

Die Berliner Band Virginia Jetzt! verloste vor zwei Wochen 27 Skype Konzertchen. Jeder Gewinner wurde gestern mit einem persönlichen Lied beglückt.
Ausserdem können Fans bis zum 7. August via Online-Voting einen Song bestimmen, den die Jungs covern werden. Zur Auswahl stehen fünf Titel. Den Gewinner Song wird auf dem neuen Album "Blühenede Landschaften" (VÖ. 28 August) als Bonus Song erscheinen.

www.virginia-jetzt.de


Selbstmusizieren statt Runterladen

Selbstmusizieren statt Runterladen

03.08.09 Band protestiert mit einem "Silent Record" gegen Filesharing

von   kommentieren

 

Das ist doch einmal eine gute Idee. Fans der us-amerikanischen Indie-Band Fiery Furnaces werden wohl demnächst mit einem sogennanten "Silent Record" beglückt. Als Protest gegen Filesharing wollen die vier Musiker aus New York anstatt Songs eine DIY Anleitung zum Selbstmusizieren bereitstellen.

"Because file-sharing, or downloading, or whatever, has notoriously, or supposedly, made the production of the conventional ‘with-audio’ record obsolete, the Fiery Furnaces will release a Silent Record."

In der Anleitung können sich die Fans an Notationen und Tutorials abarbeiten. Die musikalischen Ergebnisse können dann bei Band-Fans Happenings zum Besten gegeben werden.

Mehr Infos zum "Silent Record" gibt es auf der Website von Fiery Furnaces.

via Nerdcore


SellABand: Die Revolution in der Musikindustrie?

SellABand: Die Revolution in der Musikindustrie?

14.07.09 Eine kurze Betrachtung der Musikplattform

von   7 Kommentare

 

Vor einigen Tagen berichtete Thomas, dass SellABand mit einer deutschen Schwesterseite online gegangen ist. Das Prinzip ist einfach und wird wohl eine Zukunft in Sachen Selbstvermarktung für Musiker haben. Der Künstler bzw. die Band sammelt Geld für die Produktion eines Albums und die Investoren werden an den Einnahmen beteiligt.
Ich habe mir die einige Künstler, die bisher das Investorenziel (5000 parts= 50 000$) erreicht haben einmal angeschaut.

Nemesea, eine Band aus den Niederlanden waren die ersten, die via SellABand ins Studio geschickt wurden. Sie nahmen ihr zweites Album "In Control" auf. Ihre aktuellen SaB Aktivitäten scheinen auf Eis gelegt zu sein bzw. wird es wohl kein weiteres Album geben, das die Gothic Combo über SaB finanzieren wird. Dafür sucht die Band auf ihrer myspace Website Leute für das NEM Promotion Team.

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Trent Reznor gibt Tipps für Einsteiger

Trent Reznor gibt Tipps für Einsteiger

13.07.09 Über DRM-freie MP3 und limitierte Editions

von   kommentieren

 

Was Trent Reznor (NIN) in Sachen Musikmarketing auch immer von sich gibt, es hat Hand und Fuss. Wie sein Post my thoughts on what to do as a new / unknown artist im eigenen NIN Forum einmal wieder beweist.

"* Forget thinking you are going to make any real money from record sales. Make your record cheaply (but great) and GIVE IT AWAY. As an artist you want as many people as possible to hear your work. Word of mouth is the only true marketing that matters.

To clarify:
Parter with a TopSpin or similar or build your own website, but what you NEED to do is this – give your music away as high-quality DRM-free MP3s. Collect people’s email info in exchange (which means having the infrastructure to do so) and start building your database of potential customers. Then, offer a variety of premium packages for sale and make them limited editions / scarce goods. Base the price and amount available on what you think you can sell. Make the packages special – make them by hand, sign them, make them unique, make them something YOU would want to have as a fan. Make a premium download available that includes high-resolution versions (for sale at a reasonable price) and include the download as something immediately available with any physical purchase. Sell T-shirts. Sell buttons, posters… whatever."

via netzpolitik


SellaBand kommt nach Deutschland

SellaBand kommt nach Deutschland

10.07.09 Finden Musiker hier Investoren?

von   6 Kommentare

 

Mit SellaBand.de kommt nun ein Konzept nach Deutschland, das international schon 2,5 Mio. US-Dollar für unabhängige Musiker bewegt hat. Die Idee ist es, Musiker und Fans zusammenzubringen, um beiden einen Vorteil zu verschaffen. Künstler können sich registrieren und ihre Musik vorstellen, die Fans in diese Projekt investieren. Wird die kritische Größe von 50.000 Euro überschritten, geht es für die entsprechenden Musiker ins Studio. Nach eigenen Angaben würde SellaBand dann alle Hebel in Bewegung setzen, um “nur die Besten der Musikbranche zu dem Projekt hinzu zuziehen”.

Im Detail kaufen die User sogenannte Parts im Wert von je 10,00 Euro. Je mehr Parts erworben werden, desto höher wird der Nutzer später an den Umsätzen des Albums beteiligt. Bis zu 0,5% an den Nettoverkaufserlösen und 2% der Musikverlagseinnahmen kann ein Vielkäufer (“Executive Producer” mit 1.000 Parts) erhalten. Bei kleineren Investitionen gehen immerhin limitierte Alben und Prämien an den User.
Insgesamt verbleiben 50% der gesamten Einnahmen bei den Künstlern, die frei von Plattenverträgen ein kreatives Album designen können – und die Möglichkeit zum großen Sprung bekommen. 31 Musiker aus 13 verschiedenen Ländern haben den Sprung über 50.000 Dollar geschafft, 18 Alben wurden herausgebracht. Außergewöhnlich hoch scheinen die Chancen demnach aber auch nicht zu sein.

Dennoch: Der Ansatz ist sehr spannend. Künstler können neue Fans finden und über diese beworben werden (Promo-Tools für MySpace & Co. stehen bereit). Auf der anderen Seite kann man ohne Risiko in unabhängige Bands investieren. Will man sein Geld zurück, so geht das ganz einfach per Klick.
In Deutschland steht den Gründern die renommierte MM MerchandisingMedia GmbH zur Seite. Pim Betist, Dagmar Heijmans und Johan Vosmeijer haben zuvor u.a. für Sony BMG, Heineken oder Shell gearbeitet.

via SellaBand, deutsche startups


Anti-Airline-Song zeigt Wirkung

Anti-Airline-Song zeigt Wirkung

10.07.09 Protest mal anders...

von   Ein Kommentar

 

Über 1.000.000 Mal erreichte Dave Carrolls Protesthymne schon die Nutzer von YouTube – Tendenz stark steigend. “United Breaks Guitars” ist zu einem richtigen viralen Hit geworden und zeigt, dass Protest auch anders gehen kann.

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