Reyn Ouwehand Live at The Church

Reyn Ouwehand Live at The Church

04.02.10 Produzent, Komponist und Multi-Instrumentalist erfüllt sich einen Traum

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Die musikalische Karierre des niederländischen Produzenten, Komponisten und Multi-Instrumentalisten Reyn Ouwehand beginnt im Alter von 15 Jahren. Für die englische Spielbude System3 komponiert er einige Sounds für deren Videospiele, die auf Commodore 64 und Amiga laufen.

Mit 21 gründet er ein eigenes Studio namens Prevue Productions. Er arbeitet als Produzent für diverse Musiker und Bands (HIM, Stephan Eicher), komponiert den kompletten Soundtrack für das Kinderbuch "Woezel & Pip" und remixed Tracks von Björk. Seit 2009 erfüllt sich Ouwehand seinen Traum. Ein Studio in einer Kirche. Dieses heilige Gemäuer wird nun nach und nach mit einer Kollektion obskurer Keyboards, analogen Sythesiern, Drumkits, Gitarren und Kinderklavieren bestückt. Und wie sollte es auch anders sein, will Ouwehand auch eine eigene Kirchenorgel.

Hier nun zwei eindrucksvolle Solo Performances von ihm in seinem Kirchenstudio.

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Wenn ein Fünfjähriger trommelt …

Wenn ein Fünfjähriger trommelt …

14.01.10 ... dann staunen die Erwachsensen

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[Direktlink]

An dieser Stelle mal wieder ein Beispiel für Großes Kino von kleinen Leuten. Der fünfjährige Jonah Rocks spielt ein Drum Cover des Songs Toxicity von System of a Down.

[via Spreeblick]


Die mathematische Struktur von Hits

Die mathematische Struktur von Hits

13.01.10 Die Software "Hit Song Science" soll das Erfolgspotential von Songs berechnen

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Früher zermürbten sich die A&Rs den Kopf darüber, ob ein Song auch wirklich das Zeug zu einem Hit hat. Oftmals lagen die Labels trotz kostspieliger Vorab-Analysen daneben, denn Irren ist zuweilen menschlich und der Hörer/Konsument ist dann doch nicht so durchschaubar, wie man es gerne hätte.

Auf der Suche nach den Songs mit Hitpotential will das US-amerikanische Unternehmen Music Intelligence Solutions Musikern und Labels mit Hilfe des Programms Hit Song Science unter die Armee greifen. Vor sieben Jahren wurden Songs der unbekannten Nora Jones durch die ersten Tests der Software geschickt. Das Album wurde -Oh Wunder- ein Erfolg und der HIT Code schien erstmalig in der Praxis aufzugehen. Seitdem versucht man es Musikern schmackhaft zu machen und launchte 2009 den Bezahl – Musikdienst Uplaya.com.

Die auf computergestützte Datenanalysen beruhende Software verfolgt dabei eine simple These. Musik ist Mathematik und die Konstellationen erfolgreicher Songs lassen sich daher am Rechner entschlüsseln.
"We’ve found constellations of songs recognized as good songs," sagt CEO David Meredith dem San Franciso Chronicle und glaubt scheinbar fest an die Berechnung und Entschlüsselung mathematischen Algorithmen in der Musik.
Um den DNA-Code von Hits zu knacken erstellte MIS eine Datenbank von Hits der letzten 6 Jahrzehnte. Millionen von Songs wurden auf musikalische Aspekte wie Rhythmus, Harmonien, Text, Sprache oder Stimmung analysiert und entsprechende mathematische Hitmuster daraus gestrickt.

Ob sich demnächst einige Hitmonster aus diesem Dienst schälen werden, bleibt abzuwarten. Bisher konnte die Technologiefirma aus San Francisco keinen Profit erwirtschaften, doch MIS hofft auf eine "Demokratisierung der Musikindustrie" zu ihren Gunsten.

Über den Sinn bzw. Unsinn des Service spricht der Ö1 heute nachmittag im digital.leben podcast mit dem Musikwissenschaftler Ralf von Appen.

[via Futrezone]


Novation Launchpad+Ableton Live and Live V-Drums by Nigel Sifantus
 

Hier zeigt Nigel Sifantus in atmosphärischer Broken Beats Manier, wie er das Novation Launchpad einsetzt.


[Vimeodirektlink]

This is a live drum n bass experiment using Ableton Live’s ‘Beat Repeat” function mapped out on the Novation Launchpad dedicated Ableton Live controller. It features a mix of improvised loops mixed with some live drumming. The finished product is totally raw with no post production or editing.


Play it loud!

Play it loud!

08.01.10 Interaktives Piano Geklimper

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Dieses Piano wandert zur Zeit durch die Blogs, denn es ist nicht irgendein Piano. Kokokaka hat es gebastelt und wie es funktioniert wird folgend erklärt.

"Play the piano is an interactive YouTube video where you can play on the piano. Wait until loaded. Play it loud!"


Ein Piano Wunderkind haut mal eben in die Tasten

Ein Piano Wunderkind haut mal eben in die Tasten

04.12.09 Umi Garret zu Gast bei Ellen Degeneres

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In der Ellen Degeneres Show zeigte das acht jährige Piano Wunder Umi Garret zum Anfang ein paar lustige Tricks, bevor sie dann aber so was von in die Tasten haut, dass einem die Kinnlade runterfällt.
Ich frage mich bei solchen Anblicken immer, was diese jungen Genies in fünf oder zehn Jahren fabrizieren.

Wer vom piano prodigy mehr hören und sehen möchte, der ist auf ihrem youtube-Channel bestens aufgehoben.


Ich und meine 1210er

Ich und meine 1210er

03.12.09 Sie hielten länger als andere Beziehungen

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Letzte Woche zwitscherte das Gerücht durch die Netzwelt, dass nächstes Jahr wohlmöglich der letzte legendäre Technics Plattenspieler mit dem Kürzel 1210 vom Band rollen wird.
Noch immer ist nicht ganz klar, ob die Nachricht wahr, halbwahr oder gar lediglich ein Hoax ist und während einige in Wehmut ausbrechen bzw. jedem CD/Laptop DJ das musikalische Existenzrecht absprechen, habe ich meine eigene Beziehung zu den Direktantriebswunderdingern aus dem Hinterstübchen gekramt.

Anfang der 90er Jahre kaufte ich mir nach dem Besuch diverser Raveveranstaltungen zwei SL-1210MK2. Das Auflegen an Sich sah sehr einfach aus und schien den DJs sichtlich Spass zu machen. Platte auf den Teller legen, Beats angleichen, den richtigen Moment abwarten, Reinziehen, Mixen, andere Platte runter nehmen und wieder in die Plattenkiste stellen. Die Szenegrössen und Lokalmatadore zelebrierten diesen Kreislauf bis zum üblen Morgengrauen. Ich war dermassen von der Coolness der analogen Musikbeschallung angefixt, dass ich trotz Wutanfälle meiner Eltern das Sparbuch plünderte und das übliche DJ Equipment in Form von zwei Technics, einem Mixer (Pro Accoustic) plus einem Kopfhörer (Sennheiser) von einem symphatischen Paketboten entgegennahm.

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Hörbuchtipp: Yehudi Menuhin erklärt die Instrumente des Orchesters

Hörbuchtipp: Yehudi Menuhin erklärt die Instrumente des Orchesters

02.12.09 Nachschlage Werk für kleine und grosse Klassikfans

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Dezember heisst Weihnachtszeit und Weihnachtszeit heisst Geschenkezeit.
Auch wir wollen unseren Lesern einige Geschenkideen mit auf den Weg geben.
Unser erster Tipp für den Platz unter dem Tannenbaum ist das Hörbuch Yehudi Menuhin erklärt die Instrumente des Orchesters.

Wer schon immer wissen wollte, wann welches Instrument eines Orchesters zum Einsatz kommt und wie man sie seperat aus dem Chor der instrumentalen Stimmen heraushört, der ist beim einstigen Geiger und Dirigenten Yehudi Menuhin gut aufgehoben.
Das quasi Nachschlage Werk von 1988 ist dieses Jahr als Neuauflage bei der EMI erschienen und verschafft dem Hörer auf unterhaltsame Art Ordnung in den durcheinander anmutende Orchesterkörper. Das Hörbuch ist für Musikinteresssierte als auch für Musikschüler ab 8 Jahren Bestens geeignet.

Yehudi Menuhin erklärt die Instrumente des Orchesters [Amazon inklusive Hörprobe]


Review: Ableton Live Workshop mit Dankmar Klein

Review: Ableton Live Workshop mit Dankmar Klein

27.11.09 Ein Experte erklärt den Live Kosmos

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Zum gestrigen Ableton Live Intro und Launchpad Workshop lud die Berliner Soundschmiede in den Markkleeberger Music and More Store.
Einige Jungs und ein Mädchen lauschten dem Produktspezialisten Dankmar Klein, der mit Basics wie Was ist eigentlich Midi? Wozu brauche ich einen Wandler? und Welche Idee verbirgt sich hinter der Ableton Philosophie? in die dreistündige Produktinformationsveranstaltung startete.

Performance ist seit nunmehr zehn Jahren die Grundidee von Ableton und so ging es im Anschluss an die Grundlagenvermittlung direkt zu Live Intro.
Anhand des kleinen Bruders der Live Versionen erklärte Klein die Prinzipien und funktionellen Unterschiede der Session – und Arrangement View. Quantifizierung, Tempi, Erzeugung von Spuren (Audio, Midi und Szenen), Aufnahmemodus, Timeline, Effekte etc – der Live Intro Kosmos wurde einleuchtend und idiotensicher (gut für mich) dargeboten. Klein vermied es erfolgreich unbedarfte Liveianer auszuschliessen, denn dieser Workshoptour zielt vor allem auf Einsteiger.

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Melodyne editor: ein neues Audio-Zeitalter?

Melodyne editor: ein neues Audio-Zeitalter?

26.11.09 Software kommt mit einjähriger Verspätung in den Handel

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Eigentlich sollte Melodyne editor bereits im Herbst 2008 rauskommen. Nun gibt es die Software, von der Tanith behauptet, "das sie die Musik in Zukunft so verändern könnte, wie es der Sampler getan hat oder man es von der Granularsynthese erhofft hätte."

Hier ein Auszug aus der Produktbeschreibung:

Melodyne editor ist das erste Celemony-Produkt mit der bahnbrechenden Direct-Note-Access-Technologie. Sie macht möglich, was bisher als unmöglich galt: den Zugriff auf einzelne Noten in mehrstimmigem Audiomaterial. Korrigieren Sie einen falschen Ton in einer Klavieraufnahme, ändern Sie die Akkorde einer Gitarrenbegleitung nach der Aufnahme, bauen Sie ein Sample-Lick ganz nach Wunsch um. Melodyne editor erlaubt Ihnen Dinge zu tun, von denen Sie bisher nur träumen konnten.

Klingt ein wenig nach technologischer Hexerei, die man für 349 Euro haben kann. Für Interessierte empfehle zum ersten die Demo Version und zum zweiten Taniths Kurztest.