Justaloud ruft Sawubona-Music-Contest aus
 

Für jeden Künstler, der sich in der Community angemeldet hat, bietet Justaloud die Möglichkeit am Sawubona-Music-Contest teil zu nehmen. Als Preis lockt ein ein faszinierender Besuch inklusive Jam in Südafrika. Artikel weiterlesen


DEINRAP.COM

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13.05.08 Das ist Rap 2.0

von   2 Kommentare

 

Seit Tagen geht mir dieser bereits erwähnte Artikel “Völker hört die Signale” von Tim Renner druch den Kopf:

“Musiker sind im Internet in der Mitte des 18. Jahrhunderts angekommen.” Artikel weiterlesen


…zum Tod der Musikindustrie

…zum Tod der Musikindustrie

13.05.08 Aktuelles zu Warner Music

von   Ein Kommentar

 

Der Aktienkurs von Warner Music ist am vergangenen Donnerstag an der New Yorker Börse um fast 30% eingebrochen. Es ist leicht auszurechnen, wieviel Kapital an einem Tag dieser Aktie venichtet wurde. Artikel weiterlesen


Musik aus dem Wasserhahn

11.05.08 "Wir haben niemand in der Firma, der sich mit Technik auskennt"

von   kommentieren

 

Habe grade einen interessanten Post zum Thema Kulturflatrate auf dem Bootsektor gefunden, der an mir vorübergegangen ist.

Es geht um ein Interview im Wired Magazine mit Doug Morris, dem CEO des großen Musikkonzerns Universal Music Group, in dem sich selbiger die Blöße gab.

Auf die Frage hin, warum der Konzern ein Geschäftsmodell wir iTunes nicht selbst in die Hand nimmt antwortet er:

“Wir haben niemand in der Firma, der sich mit Technik auskennt. Das wird von der Presse ständig verkannt. Es ist ungefähr so, also würde jemand von Ihnen verlangen, Ihrem Hund eine Niere heraus zu operieren. Was würden Sie tun?”

Da bleibt bei mir die Spucke weg.

Weiter stellte Mr. Morris einen hinkenden Vergeleich auf:

“Wenn Coca Cola einfach so aus deinem Wasserhahn sprudeln würde, wieviel würdest du dann noch für Coca Cola bezahlen wollen?”

Darauf schrieb Neal Masri aus Richmond, Virginia einen Leserbrief (Wired, Ausgabe März 08, Seite 30) und kontert:

“Tja, Mr. Morris, was meinen Sie, was aus meinem Wasserhahn kommt? Wasser. Aber warum melden dann Hersteller von Flaschenwasser stetige Rekordumsätze? Weil sie dem allgemein verfügbaren Produkt einen Mehrwert hinzufügen und so dem Konsumenten etwas anbieten, das dieser kaufen möchte”.

Ich denke das trifft das ganze auf den Kopf.

Zum Thema:


Von Strafanzeige und anderen Leckerchen

04.05.08 "Denen geht´s nur um Kohle"

von   2 Kommentare

 

Frontal 21 – Musikindustrie gegen Filesharer
Schmarotzertum 2.0

Spiegel TV – Abmahnwahn

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Netzstimmen zum offenen Brief der Musikindustrie an die Kanzlerin

03.05.08 Das Ärgernis des Prof. Dr. Thomas Hoeren

von   Ein Kommentar

 

Seit Veröffentlichung des offenen Briefes der Musikindustrie an die Kanzlerin gibt es im Netz viel Bewegung und Stellungsnahmen im Netz.

Der vorläufige Showdown findet mit Hilfe der Kommentarfunktion des Beck Blogs statt.

Ausschlaggebend ist der Artikel “Worüber ich mich ärgere: Der offene Brief der Musikindustrie” von Prof. Dr. Thomas Hoeren, ein bekannter deutscher IT-Rechtler.

Gegenspieler ist Stefan Michalk, der Geschäftsführer des Bundesverbands der Musikindustrie.

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Antwort Angela Merkels auf den offenen Brief der Musikindustrie

02.05.08 "Diebstahl”, “Raubkopie”, “Delikte”

von   kommentieren

 

Angela Merkel hat in Ihrem Podcast auf den offenen Brief der Musikindustrie geantwortet und verspricht sich dem Thema anzunehmen.

Ich glaube persönlich, dass die Bundesregierung sich mit diesem Schritt nicht mit Ruhm bekleckern wird.

Was, wenn die Bundesregierung in diesen kulturellen und wirtschaftlichen Prozess eingreift? Na klar, als nächstes gibt es den offenen Brief der Pornoindustrie zum Schutz des geistigen Eigentums.

Frau Merkel spricht davon, “dass wir eine gesellschaftliche Diskussion brauchen, die deutlich macht: Raubkopien sind kein Kavaliersdelikt.”

Eine gesellschaftliche Diskussion stelle ich mir eher mit einem offenen Ende vor und mit der Bereitschaft mehrere Standpunkte zuzulassen und Kompromisse einzugehen.

Vordergründig geht es in dieser Diskussion um Worte wie “Diebstahl”, “Raubkopie”, “Delikte”. Wenn man aber in die Tiefe der Problematik eintaucht gibt es weit mehr dringendere gesellschaftliche Fragen als die, ob eine Industrie benachteiligt ist die zuvor mit ihren eigenen Gesetzen nicht immer positives bewirkt hat.

Und wir verwechseln da was. Wie viele wirkliche begnadete Musiker habe ich in meinem Leben kennengelernt die nie eine Chance hätten von einem Major Label gefördert zu werden. Sie machen ihre Kunst, sind vielleicht arm, oder haben einen Job und leben an sich ein zufriedenes Leben.

Wie viele der geschaffenen Stars haben große Probleme und werden dem hohem Druck nicht Gerecht? – Man denke an Michael Jackson, Kurt Cobain, Miss Blackout Marketing Spears.

Ist das noch authentische Musik, wenn die Musikindustrie Opis wie Led Zeppelin oder Guns´n´Roses aus dem Grabe holt und überteuerte Konzertreihen puscht? Unterhaltung ja, auf jeden Fall. Aber keine Förderung neuer Impulse.

Die, denen ich eine bedeutende Tiefe hier in Deutschland zutrauen würde, verdienen ihr Geld mit anderen Dingen.

Helge Schneider etwa macht Comedy, so auch Stefan Raab. Musiker wie etwa Hinrich Franck von der Franck Band geben Musikunterricht und machen ihre unverstellte Musik eher als Hobby und spielen in Jugendzentren. Menschen wie Klaus der Geiger spielen auf der Straße und verdienen so ihr Geld.

Eine wirklich kulturelle Verantwortung sehe ich seitens der Bundesregierung nicht. Jetzt wird sich aber (mal wieder) einer Lobby gebeugt. Wir haben nicht mal eine Pflichtquote für die Radiosender für deutschsprachige Musik, wie etwa die Franzosen. Nein, Musik zum Ausdruck unserer Kultur ist nicht gewünscht. Wir tun es lieber der Musikindustrie recht und wollen im Sinne der Einschaltquoten den nächsten Hit (DSDS) produziert sehen. Dabei sind die Taktiken denen einer Gladiatorenarena gleich. Brot und Spiele.

Warum können nicht leerstehende Gebäude zu Proberaumzentren mit günstigen Mieten umfunktioniert werden? Warum nicht wirklich Kultur und Talente fördern?

Hier in Leipzig bekommt die Freie Kulturszene (und damit unsere Kinder und Jugendlichen) 1,8% vom Leipziger Kulturetat, der Rest wandert in die Prestigeträchtigen Anstalten die es eigentlich nicht nötig haben.

Aber es zeichnet sich in der jungen Generation eine neue Einstellung ab. Die Zukunft gehört nicht mehr den Superhits und Kassenschlagern. Das ist das beruhigende daran. Ich kann in der heutigen Zeit jungen Musikern nur empfehlen sich selbst zu organisieren und Kunst nicht als Quelle des Lebensunterhaltes zu sehen.

Vielleicht gibt es in Zukunft auch andere Modelle? Etwa wäre es denkbar, dass die freie Wirtschaft verstärkt in die Künstlerförderung geht. (Vielleicht auch Sponsoring von Proberäumen?)

Frau Merkel wird gut daran tun junge Künstler zu unterstützen und Kultur zu fördern und sich nicht einer selbstsüchtigen Lobby zu unterwerfen. Letztlich würde das auch mehr Wählerstimmen bringen …


Offener Brief der Musikindustrie an die Kanzlerin Angela Merkel
 

Wie Musikmarkt Online berichtet wurde auf Initiative des Bundesverbands der Musikindustrie ein offener Brief an die Bundeskanzlerin veröffentlicht. Zu lesen ist er hier: musikmarkt.de.

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Letztens habe ich ja bereits angedeutet, dass Klassik-Hörer den Dowload für sich entdecken und der gestrige Deal von emusic beweist es aufs Neue. Der Shop wurde durch Independent-Labels wie Chandos Records, Telarc und Harmonia Mundi bereichert. "eMusic says that more than half of its subscribers who downloaded one of two recent free classical music samplers went on to purchase additional classical music. Of those, nearly one third had never downloaded a classical track before".

gelesen bei www.hypebot.com


"They Want the Fucking Money"

"They Want the Fucking Money"

24.04.08 Ein neuer Versuch das Problem der Musikindustrie zu erklären

von   Ein Kommentar

 

In seinem Artikel "Anyone Seen My $4.2 Billion?" gibt Chuck Klosterman eine ganz plausible Erklärung, was das derzeitige Problem der Musikindustrie ist. Nicht der erste Versuch dieses Jahr aber recht simpel und unterhaltsam. Artikel weiterlesen