Soulja Boy mit iPhone App

Soulja Boy mit iPhone App

16.07.09 Erste sinnvolle App vom Major?

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Der US-Rapper Soulja Boy verdankt einen Teil seiner Popularität ohnehin dem Internet. Sein Hit “Crank That” wäre vermutlich nicht so bekannt geworden, gäbe es nicht die YouTube-Videos mit den dazugehörigen Moves. Nachdem sich sein Konto deutlich erhöht haben sollte, bleibt Soulja Boy trotzdem ein kleiner Vorreiter im Netz. Zusammen mit dem Entwickler Moderati veröffentlichte der Rapper eine iPhone Applikation, die von vielen Stellen gelobt wird. Endlich verstärkt ein Major Label seine Präsenz bei den Programmen für den mobilen Alleskönner.

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SellaBand kommt nach Deutschland

SellaBand kommt nach Deutschland

10.07.09 Finden Musiker hier Investoren?

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Mit SellaBand.de kommt nun ein Konzept nach Deutschland, das international schon 2,5 Mio. US-Dollar für unabhängige Musiker bewegt hat. Die Idee ist es, Musiker und Fans zusammenzubringen, um beiden einen Vorteil zu verschaffen. Künstler können sich registrieren und ihre Musik vorstellen, die Fans in diese Projekt investieren. Wird die kritische Größe von 50.000 Euro überschritten, geht es für die entsprechenden Musiker ins Studio. Nach eigenen Angaben würde SellaBand dann alle Hebel in Bewegung setzen, um “nur die Besten der Musikbranche zu dem Projekt hinzu zuziehen”.

Im Detail kaufen die User sogenannte Parts im Wert von je 10,00 Euro. Je mehr Parts erworben werden, desto höher wird der Nutzer später an den Umsätzen des Albums beteiligt. Bis zu 0,5% an den Nettoverkaufserlösen und 2% der Musikverlagseinnahmen kann ein Vielkäufer (“Executive Producer” mit 1.000 Parts) erhalten. Bei kleineren Investitionen gehen immerhin limitierte Alben und Prämien an den User.
Insgesamt verbleiben 50% der gesamten Einnahmen bei den Künstlern, die frei von Plattenverträgen ein kreatives Album designen können – und die Möglichkeit zum großen Sprung bekommen. 31 Musiker aus 13 verschiedenen Ländern haben den Sprung über 50.000 Dollar geschafft, 18 Alben wurden herausgebracht. Außergewöhnlich hoch scheinen die Chancen demnach aber auch nicht zu sein.

Dennoch: Der Ansatz ist sehr spannend. Künstler können neue Fans finden und über diese beworben werden (Promo-Tools für MySpace & Co. stehen bereit). Auf der anderen Seite kann man ohne Risiko in unabhängige Bands investieren. Will man sein Geld zurück, so geht das ganz einfach per Klick.
In Deutschland steht den Gründern die renommierte MM MerchandisingMedia GmbH zur Seite. Pim Betist, Dagmar Heijmans und Johan Vosmeijer haben zuvor u.a. für Sony BMG, Heineken oder Shell gearbeitet.

via SellaBand, deutsche startups


Future Music Camp 2009

Future Music Camp 2009

07.07.09 So war´s

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Als wir unsere Reise zum Future Music Camp antraten, am Freitagnachmittag, war es heiß auf der Autobahn. Ich überlegte noch ob sich der Weg in die Rhein-Mein „Söhne-Mannheims“ Stadt lohnt.

Vorgreifen möchte ich, dass sich jeder Kilometer gelohnt hat. Dass wir – und da bedanke ich mich an dieser Stelle sehr herzlich an die Gastgeber – aufs köstlichste umsorgt wurden, tolle Gespräche hatten und hilfreiche Kontakte finden konnten. Das FMC – und da greife ich wieder vorweg, sollte von jeden besucht werden, der sich für Musik, gute Gespräche mit hellen Köpfen und Diskussionen interessiert.

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Pirate Bay Verkauf: Auf in die Legalität

Pirate Bay Verkauf: Auf in die Legalität

30.06.09 Besitzerwechsel für 5,5 Mio. Euro

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Es kommt überraschend: “The Pirate Bay”, die Tauschbörse und Suchmaschine für (zumeist illegale) Musik-, Film- und Programm-Downloads, könnte schon bald den Besitzer wechseln. Während die Plattform zuletzt durch den Prozess vor Gericht in die Schlagzeilen geriet, scheint es nun so, als sei der Weg in die Legalität möglich.
Die schwedische Software-Firma Global Gaming Factory X (GGF) gab bekannt, The Pirate Bay für 60 Millionen Kronen (umgerechnet rund 5,5 Mio. Euro) aquiriert zu haben. Das Inkrafttreten sei allerdings davon abhängig, dass die “erworbenen Aktivitäten legal und entsprechend eigener Absichten angewandt werden können”. So will GGF ein Geschäftsmodell entwickeln, bei dem Inhalteanbieter und Urheberrechtsinhaber für Werke abgegolten werden sollen, die mit Hilfe des Torrent-Trackers heruntergeladen werden.

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Jackson stürmt die Charts

Jackson stürmt die Charts

29.06.09 Vom Umsatz post mortem

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Michael Jackson, wir haben es dank eines riesigen Medienechos bereits alle erfahren, ist gestorben. n-tv berichtete sogar halbstündlich über den Tod des “King of Pop” und Radios setzen Sonderkanäle online ein. Dabei hätte Jackson gerade jetzt noch einmal ordentlich verdienen können. So führt Amazon seit Donnerstag die Alben des Künstlers kontinuierlich in den Top 10: Heute finden sich 9 der 10 Plätze durch Jacko Werke besetzt. Bei iTunes sieht die Situation ganz ähnlich aus. Hier gehen in Deutschland und den USA gleichermaßen 8 von 10 Plätze an den Verstorbenen.

Bereits zu Lebzeiten war Jackson ein guter Verkäufer. Sein Label, Sony Music, bei dem er Medienberichten zufolge mehrere hundert Millionen Dollar Schulden haben soll, gab bekannt, dass Jackson weltweit geschätzte 750 Millionen Tonträger unter das Volk brachte (davon alleine 50 Mio. durch “Thriller”).
Sein Tod sorgt nun abermals für einen riesigen Schub. Überlicherweise wird jetzt noch einmal richtig Kasse gemacht. Das Handelsblatt schreibt: “Für das Gesamtkunstwerk Michael Jackson bedeutet sein Tod das ultimative Comeback.” So makaber das auch klingen mag: Es stimmt. “Invincible” spielte vor acht Jahren nur einen Bruchteil der früheren Erfolge ein. Jackson war pleite, durch den Missbrauchsprozess und ständige Operationen gezeichnet.
Schätzungsweise 500 Millionen Dollar soll Jackos Schuldenberg groß gewesen sein. Ob der neuerliche Rummel dafür sorgt, dass “Neverland” und andere Luxusgüter in Jackson-Hand bleiben, bleibt abzuwarten.


all2gethernow!: Die klauen die Popkomm

all2gethernow!: Die klauen die Popkomm

23.06.09 Initiative setzt auf Dialog statt Verteufelung

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Die Popkomm ist tot und Keinen stört es. Im Gegenteil. Nach dem Kopfschütteln über Gornys feindseliges Gebrabbel als Begründung für die Absage folgt nun der Aufruf zu einer Alternativ-Initiative.
all2togethernow! will die Popkomm durch eine zeitgemäße und zukunftsfähige Musikbusiness-Plattform ersetzen. Quasi zurück klauen.

Motor Entertainment, Radial System und newsthinking communication haben die Initiative ausgeheckt und eine erste Mitteilung auf dem frisch gestarteten berlinmusicblog hinterlassen.

Jetzt reicht’s: Eine alleinerziehende Mutter in den USA wird zu 1,9 Millionen Dollar Schadensersatz für 24 illegal aus dem Internet herunter geladene Songs verurteilt. Das französische Parlament beschließt ein Gesetz zur Bestrafung von Urheberschutzverletzern mit Internetentzug. Dieter Gorny, Vorsitzender der Bundesverbandes der Musikindustrie, sagt die Popkomm ab mit der Begründung, dass “viele Unternehmen es sich wegen des Diebstahls im Internet nicht mehr leisten können, an der Popkomm teilzunehmen”… Artikel weiterlesen


Nix Popkomm 2009

Nix Popkomm 2009

20.06.09 Wenn das Business protestiert

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Dieses Jahr gibt es keine Popkomm.

Angesichts der anhaltend schwierigen Branchenlage hat die Popkomm GmbH in Abstimmung mit dem Verband unabhängiger Musikunternehmen (VUT) und dem Bundesverband Musikindustrie (BVMI) beschlossen, die Branchenplattform Popkomm für ein Jahr auszusetzen.

Und wer ist mal wieder dran schuld?

Die Raubkopierer. Mit dem Ausfall der diesjährigen Tonträgermesse will man gegen die kriminellen Saugerbanden protestieren und die Politik auffordern, endlich dagegen vorzugehen. Netzsperre ich hör dir rufen.

"Wir wollen ein Zeichen setzen, dass die Politik nun endlich handeln muss, um den Diebstahl geistigen Eigentums im Netz zu stoppen", so Dieter "devil" Gorny gegenüber der dpa.

Nächstes Jahr soll die Popkomm mit einen neuen Konzept wieder über die Bühne gehen. Dann trifft man sich wohl auf dem Friedhof um die alte Tante Musikindustrie endgültig zu begraben.

www.popkomm.de


Nokia Comes With Music DRM-frei

Nokia Comes With Music DRM-frei

18.06.09 Ab 2010 breitere Möglichkeiten

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Gute Neuigkeiten von der Insel: Auf einer Präsentation hat Nokia verkündet, dass es bis Ende 2009 seinen Dienst “Comes With Music” (CWM) DRM-frei gestalten möchte und Anfang 2010 dann nur noch auf MP3′s setzen möchte. Damit reagiert der Mobilfunkanbieter wohl auch auf die neue Musik Flatrate von Virgin und Universal.

Bislang können Kunden von CWM lediglich Musik für einen bestimmten Zeitraum auf ihr Handy und (einen) Computer laden. Das Abspielen auf einem anderen Player oder das Brennen auf eine CD fällt durch die Restriktionen des DRM-Formats äußerst schwer.
Ungeschützte MP3-Dateien würden auch bedeuten, dass Käufer ihre Titel über ihr Abonnement hinaus nutzen können. Im Moment kann man sich bestimmte Nokia-Modelle kaufen, bei denen die Musik-Flatrate mitbezahlt wird. Nach einem Jahr muss man das Abo entweder verlängern oder verliert die geladene Musik wieder.

Während Comes With Music in Singapur einschlug, wie eine Bombe, blieb der erhoffte Erfolg, laut Medienberichten, in Großbritannien anfangs aus. Gegenüber myoon wollte sich Nokia bislang nicht zu den Umsätzen in Deutschland äußern.
Offiziell bestätigte man allerdings, dass man international auf einem guten Weg sei. So würden nun 60% der Kunden im Vereinigten Königreich die Musik-Flatrate aktivieren. Ob das jedoch als Erfolg zu verbuchen ist, sei fraglich, denn schließlich ist der einzige Grund zum Kauf der speziellen Modelle doch CWM.
Aber gut. Nokia wird jedenfalls noch länger an seinem Konzept festhalten. Heute verkündeten die Finnen, dass sie einen europaweiten Lizenzierungs-Vertrag mit der GEMA abgeschlossen hätten.

via Presseportal, Music Ally


TweetTunes & Twitter DJ – Aufmerksamkeit oder Revolution
 

Der Microbloggingdienst Twitter wird für Musiker immer interessanter, da nach und nach verheissungsvolle Applikationen das Licht der Webwelt erblicken. Mit Tweetunes und Twitter DJ starten nun zwei tools, die sich anschicken das Musiker- bzw. Fanherz zu erobern.

Dabei gehen beide Dienste verschiedene Wege. Tweetunes setzt auf Klatsch und Tratsch, Twitter DJ hingegen will Playlists in Echtzeit aufs Handy schicken und unabhängigen Musikern mehr Annerkennung verschaffen.

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Universal Music und Virgin Media basteln an einem Abo-Service

Universal Music und Virgin Media basteln an einem Abo-Service

16.06.09 Der Versuch durch Umerziehung Geld zu verdienen

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Majorlabels und Konsument. Das war noch nie die grosse Liebe und doch konnten die Musikvermarkter der alten Schule eine Weile ordentlich Profit ergaunern. Dann kam die Krise und nun? Noch immer wird der Kunde als blödes Schaf oder bösartiger Elefant angesehen, der alles saugt was bei Drei nicht gelöscht ist.

In England planen der ISP Virgin Media und Universal Music einen Abo Service, der den Kunden umerziehen will. Richtig gelesen, UMERZIEHEN. Weg von den Raubkopien hin zur monatlichen Gebühr. Die Songs die runter geladen werden, sollen DRM frei sein und kann auf jeden Player abgespielt werden. Auch nach Ablauf des Abos kann der Kunde die Songs behalten. Soweit das Gute an diesem Abo.

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