Seminare zu Veranstaltungsrecht, Creative Commons & Musiktheorie

Seminare zu Veranstaltungsrecht, Creative Commons & Musiktheorie

15.05.09 Bei Do It Herself wird Frau schlau (Mann auch)

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Die von mir bereits vorgestellte Leipziger Veranstaltungsreihe Do It Herself lädt demnächst zu drei interessanten Seminaren.

30.5.
“Recht haste!- Veranstaltungen selbst organisiert”
mit Anne Ohlen (Anwältin für Medienrecht, Köln)

4.7.
“Creative Commons Licensing: – alternative lizensmöglichkeiten” Kreatives Gemeingut zwischen alten Utopien und neuen Wirklichkeiten”
mit Sebastian Neumann (Medientheoretiker aus Leipzig)

14.7.
Musiktheorie …in Kooperation mit dem amplify!-Festival
Klang & seine Folgen, ein Seminar zu akustischen Phänomenen und musikalischen Elementen
mit Cornelia Friederike Müller (DJ und Künstlerin aus Leipzig)

Alle weiteren Informationen inklusive Wo und Wann genau plus Anmeldung findet man hier.


ZEE – Zaboura Eichstädt Experience lädt zur iPhone-Performance
 

Über das am 4.-5. Juli stattfindende Future Music Camp (FCM) der Popakademie Baden-Württemberg hatte ich an dieser Stelle bereits berichtet. Und nach allen hoffentlich heiss diskutierten und erkenntnisbringenden Sessions wollen die Veranstalter die Teilnehmer mit einen innovativen Abendprogramm bei Laune halten.

So präsentieren die beiden FCM Teilnehmer Nadia Zaboura und Björn Eichstädt am 4. Juli eine iPhone-Performance auf Basis der iPhone Apps BLOOM.
Ziel ist es, etwa 15 ausgewählte iPhoner zu einem musikalischen Näherkommen zu bewegen. Die improvisierte Performance wird in drei Teile gegliedert, wobei im letzten Teil noch zwei Drummer hinzustossen. Gesteuert wird das Ganze über Dirigier-Piktogramme und trägt den Namen "ZEE" (Zaboura Eichstädt Experience).

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Cologne Commons – 12.-13. Juni 2009

Cologne Commons – 12.-13. Juni 2009

12.05.09 Konferenz und Festival für freie Musikkultur

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Cologne Commons - Konferenz und Festival für freie Musikkultur

Am 12. und 13. Juni wird auf der Cologne Commons der Fokus auf freie Musik und Netlabels gerichtet. Dabei wollen die Veranstalter in Theorie und Praxis beweisen, dass gerade das Internet eine außergewöhnliche Plattform für junge und unbekannte Künstler darstellt.

In den Workshops widmen sich Fachspezialisten der Selbstvermarktung im Web und zeigen jungen, aufstrebenden Musikern anhand neuer Ideen, Vertriebswege und Verdienstmöglichkeiten innovative Orientierungspunkte für einen nachhaltigen kulturellen Austausch von Musik.

"Das Internet verstehen die Köpfe hinter der Cologne Commons als Chance und den freien Vertrieb von Musik unter Creative Commons-Lizenzen als Lösung."

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deinrap.com sucht Käufer

deinrap.com sucht Käufer

11.05.09 Zu gut, um es einzustampfen

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Chris hatte vor einem Jahr über deinrap.com berichtet. Die Idee, maasgeschneiderte Musikstücke zu Festpreisen zu verkaufen, fand nicht nur bei uns Begeisterung. Bereits Anfang dieses Jahres hat der Gründer Sjörn Plitzko, der das Konzept als "Rap.2.0" oder auch „Custom Made Rap“ bezeichnet das Gewerbe abgemeldet und sucht seitdem einem Käufer.

Aufgrund privater und beruflicher Veränderungen hatte Plitzko nach Angaben auf der Website kaum noch Zeit, sich seinem Baby nebenberuflich zu widmen. Und so schreibt er bei gulli, dass er gar nicht so viel Geld für die Website haben will. Der neue Betreiber von deinrap.com kann sich im Gegenzug auf ein angeblich ordentliches Nebengehalt freuen.

Interessenten sollten sich mit dem Content-Management-System Joomla auskennen und nebenbei auch noch Ahnung von Hip Hop haben.

deinrap.com


Die NIN Applikation ist frei

Die NIN Applikation ist frei

09.05.09 iPhones jetzt auch mit bösen Texten

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Erst will Apple nicht, weil böse Worte in dem Song “The Downward Spiral ” das iPhone eventuell verunreinigen könnten. Dann schimpfte Reznor über die Doppelmoral und nun gehts doch. Die NIN Applikation ist frei. Beide Seiten freuts, was will man mehr.

Hat doch Reznor trotz Unbehagen den Fakt geäußert, den Apple gern hört. Sie sind halt die Besten in Sachen smart Phone. Na wenn das mal keine Kaufempfehlung bedeutet, bei der jetzt auch das neue NIN App drin ist. Glückwunsch an beide Parteien.

www.nin.com

via nicorola

Mehr dazu plus Video, was man mit dem NIN App alles anstellen kann, gibt es bei golem


myspace music verärgert Labels

myspace music verärgert Labels

08.05.09 Wo sind die erhofften Werbeinahmen?

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Im September ging myspace music in den USA mit einem Download- und Streamingdienst an den Start. Die Erwartungen der Majors bei diesem Joint Venture waren dementsprechend hoch. Als Werbepartner konnte man MC Donalds, Sony Pictures und Toyota gewinnen.

Die Werbeeinahmen sollten eine tragende Säule von myspace music darstellen und die Musikfirmen sollten daran beteiligt werden.
Schon nach einer Woche nach dem Start posaunte myspace music die Nachricht in die Welt, dass bereits 1 Milliarde Songs gestreamt worden sind. Soweit die guten Nachrichten.
Laut heise sind jedoch US-Labels mit der derzeitigen Entwicklung der Werbeinahmen unzufrieden und forderten bei einem Treffen eine bessere Integration des Musikdienstes in der Community und eine effektivere Verwertung.

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Ist Music2.0 bald Schnee von gestern?

Ist Music2.0 bald Schnee von gestern?

06.05.09 Hohe Lizenzen machen Streamdiensten das Leben schwer

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Wird Music2.0 eine Zukunft haben? Glaubt man der Futurezone des ORFs dann platzt bald die grosse Blase. In dem Beitrag Musik 2.0 stürzt in die Krise wird mit dem Aus für Seeqpood aufgrund von Klagen von Warner und EMI ein Symptom wachsender Probleme ausgemacht.

Denn wenn man bei den Musikstreamingdiensten lediglich mit Streamen hantiert, die grossen Plattenfirmen wollen trotzdem Geld für die Lizenzen. Und damit offenbahrt sich das Problem der Mitmachdienste und ein ein Massensterben der Playlist-Sites scheint vorprogrammiert. Ohne Verhandlungen über Lizenzen macht man sich juristisch angreifbar. Verhandelt man, so muss man finanziell in den sauren Apfel beissen, da Lizenzen nun mal teuer sind und umso grosser der Katalog desto höher logischerweise die Forderungen.

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radio.de bringt 3000 Sender aufs iPhone

radio.de bringt 3000 Sender aufs iPhone

04.05.09 Deutsche App erobert die Charts

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Auch deutsche Unternehmen können sinnvolle Applikationen für das iPhone liefern: Der Anbieter radio.de liefert mit seinem neuen Programm über 3000 Radiosender, Webradios und Podcasts aus der ganzen Welt für unterwegs.
Die App ist kostenpflichtig, hat sich aber innerhalb weniger Wochen auf einen respektablen Platz der Charts gearbeitet. Genaue Zahlen sind nicht bekannt, dafür aber die Meinungen der Benutzer. Nach anfänglichen Schwächen und Beschwerden, weil Ladezeiten zu lang waren und manche Sender nicht verfügbar waren, stellt sich in der neusten Version ein sehr zufriedenes Bild ein. Vorwürfe, der Datenschutz sei fragwürdig, werden bei genauem Hinsehen entkräftet. radio.de versichert gegenüber myoon, dass man Daten nicht an Dritte weitergebe.

Für 2,99 Euro bekommt man ein grundsolides Produkt. Der Nutzer kann nicht nur aus verschiedenen Genres oder Ländern wählen, sondern bekommt auch Tipps von der Redaktion, Top 100 sowie verwandte Sender geliefert. Außerdem gibt es im Stil von Last.fm (aber bei Weitem nicht so ausgereift) personalisierte Empfehlungen durch die Software. Wenn ein Song besonders gut gefällt, so kann dieser auch per Klick im iTunes Store gekauft werden. Generell wird auch angezeigt, welcher Titel gerade auf einem Sender gespielt wird. Gezielt nach einem Track, im Netz der über 3000 Sender suchen, ist bislang aber nicht möglich. Einige Stationen können diese Informationen auch (noch) gar nicht über ihren Stream weitergeben, sodass in vielen Fällen nur das Logo des Senders selbst zu sehen ist. Wer sich radio.de auf sein iPhone holt, sollte dringend eine Internet-Flatrate besitzen.

„Ob im Browser, über das iPhone oder zu Hause über die Docking Station mit dem iPod touch – der Nutzer hat sein persönliches Profil mit seinen Favoriten immer dabei”, sagt Andreas Arntzen, Initiator von radio.de. Das Portal ist schwer bemüht, die Applikation weiter zu pushen. Mit einem innovativen Gewinnspiel und einer Partnerschaft mit der Mac-Handelskette GRAVIS sind dabei zwei gute Ansätze gefunden.
In vielen Stores kann das Programm live getestet werden, Vergünstigungen gibt es auch noch. Und wer eine bestimmte Zeile twittert, kann sogar ein (unlocked) iPhone gewinnen.

Hinter radio.de steht ein Web-Unternehmen, das u.a. durch DuMont Schauberg (Mitteldeutsche Zeitung, EXPRESS) unterstützt wird.
Auch wenn hier gleich drei Branchen – Online, Radio, Mobil – aufeinander treffen, zeigen sich die großen Synergien. Das “klassische” Radio braucht auch im Web 2.0-Zeitalter nicht seinen Untergang fürchten, muss sich aber aggressiv für die mobile Nutzerschaft öffnen.

Quelle: radio.de, iTunes


Spotify: Musikstreamingdienst auf kontrollierten Expansionskurs
 

Gute Musikdienste besitzen neben der einprägsamen Endung -fy, einer schmackhaften Usibility auch viele Nutzer. Beste Beispiele das bereits beschriebene Simfy und der ähnlich klingende schwedische Musikstreamingdienst Spotify.

Bereits 2 Millionen Nutzer tummeln sich auf Spotify. Der eigentliche Grund hierfür liegt wohl darin begründet, dass der Dienst in sechs europäischen Ländern (Schweden, Norwegen, Finnland, Großbritannien, Frankreich und Spanien) mit einer kostenlosen, werbefinanzierten Version daherkommt. Der deutsche Nutzer hingegen muss für den Dienst 9,99 € zahlen. Wann das Freemium-Modell hierzulande eingeführt wird ist noch unklar, doch an einer Ausweitung der Gratis-Version werkeln die Macher.

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Hobnox: Mittendrin und auch dabei

Hobnox: Mittendrin und auch dabei

29.04.09 Mit dem Würfel zum Erfolg?

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Neuigkeiten von Hobnox. Bei der demnächst beginnenden Festivalsaison will die Plattform für Musiker, Filmemacher und ihre Fans einerseits mit einem eigenen HobnoxCube präsent sein und andererseits Konzerte von den Festivals live übertragen. Das nennt man dann wohl zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Die Cube, die unter anderem auf dem MELT, der c/o pop und dem Sziget Festival aufgebaut wird, soll demnach als Treffpunkt für Fans und Künstler dienen. In ihr kann sich der Festivalbesucher an den berühmt berüchtigten Hobnox Tools austoben, Produkte der Partner testen und Preise abstauben. Als Partner dafür konnten die Hobnoxer beyerdynamic, Adobe, Digidesign und Thomann gewinnen.

Und da man schon vor Ort ist, hat man einen eigenen Channel names CubeTV ins Leben gerufen. Auf diesem kann sich der Daheimgebliebene einige Konzerte der Festivals live anschauen und sich durch "außergewöhnliche" Berichterstattungen berieseln lassen.
Der Startschuss für das neue Format fällt morgen mit der Übertragung der Mayday in Dortmund.

Na dann Rave On und Chill Out!

www.hobnox.com