Einen ausführlichen Artikel über die Musikindustrie im Wandel kann man dank des Musikmagazins Zillo nun auch bei gulli lesen. In dem Text werden die Versäumnisse der Musikindustrie, die Filesharing Problematik, der Werteverlust von Musik als auch der zukünftigen Rolle von Labels und alternative Geschäftsmodelle eingegangen. Dabei kommen verschiedene Meinungen zu Wort und zum Ende wird an das Verantwortungsbewusstsein der Konsumenten appelliert.

"Damit Künstler jedoch langfristig überhaupt noch die Möglichkeit haben, qualitativ hochwertige Musik zu machen, die sie viel Zeit und Geld kostet, ist allerdings auch beim Konsumenten mehr Verantwortungsbewusstsein gefragt, denn von nichts kommt nichts, und wer für Musik kein Geld ausgibt, denkt schlichtweg egoistisch und kurzsichtig!"

Die Musikindustrie im Wandel – Untergang oder Chance?


Bei Creative Digital Music gibt es ein beeindruckendes Video und ein interessantes Interview zum ATOM Projekt von Robert Henke und Christopher Bauder. Im Mai performten die Beiden ihre Kunstprojektion auf dem MUTEK Festival in Montreal und Peter Kirn nutzte die Chance für ein ausführliches Gespräch.

Video, Interview: ATOM by Robert Henke, Christopher Bauder – Musical Ballon Sculpture


Delsin Records, das holländische Vorzeigelabel in Sachen elektronischer Musik launchte vor kurzem einen eigenen MP3 Shop. Alle Veröffentlichungen gibt es dort als MP3 und WAVE Datei. Auf Vinyl und CD muss der geneigte Hörer aber weiterhin nicht verzichten, denn auch diese Formate werden angeboten.
Wir gratulieren zur Shoperöffnung und wünschen viel Erfolg.

www.delsinrecords.com

via DE:BUG


Beim elektrischen Reporter kann man sich ein 8 minutiges Interview mit Thomas Hoeren zum Thema Urheberrecht/Rechteverwertung anschauen bzw. anhören.

"Thomas Hoeren ist Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf, hat den Lehrstuhl für Informationsrecht und Rechtsinformatik an der Universtät Münster inne und ist außerdem Mitglied in etlichen internationalen Gremien und Fachausschüssen. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehört das Urheberrecht in einer sich wandelnden Gesellschaft."

Elektrischer Reporter – Thomas Hoeren: "Der Kampfbegriff Geistiges Eigentum ist falsch."

via netzpolitik


Wer sich für Clubgeschichte und im Speziellen für die Berliner Techno Clubentwicklung ab den frühen 90er Jahren interessiert, der wird bei Tanith fündig.

"Wer die Anfänge des Techno Clublebens bis heute miterlebt hat und vergleicht muß feststellen das sich nicht nur musikalisch viel verändert hat, entsprechend anders präsentiert sich natürlich aus das Ambiente. Vieles ist zwar noch gleich aber mindestens ebenso viel ganz anders."

Die Evolution der Berliner Clubs. Vom UFO bis zum Berghain


Dieter "devil" Gorny ist mal wieder in aller Munde. Der Grund: Ein Interview mit Der Westen, indem die "Witz- und Hassfigur der Musikindustrie" über Netzsperren, moralische Schulkampagnen und Geschäftsmodelle im Internet sinniert.

"Das Geschäftsmodell ist ganz simpel: Ich biete etwas an im Internet und dafür wird etwas bezahlt. Der Marktpreis richtet sich nach dem Bedürfnis, und wenn jemand etwas klaut, kriegt er eins auf die Nase."

Der Medienjournalist Stefan Niggemeier hat sich dieses Interview vorgenommen und in seine dummen Einzelheiten zerlegt.


Ein Erfolgsmodell hat Geburtstag. Sonys Walkman feiert seinen 30. Der erste „TPS-L2“ wurde am 1. Juli 1979 hergestellt und kostete 125 Dollar.
jetzt.de hat 30 Retro-Fakten zusammengestellt. Darunter so Phänomene, wie dieses: “mit viel zu lauter Stimme mit anderen Menschen zu sprechen versuchen, weil man irriger Weise der Ansicht war, dass man auch für sie die Musik übertönen müssten, die man gerade hörte.”

jetzt.de


Marcel Weiss stellt in einem ausführlichen Beitrag das Pro und Contra hinsichtlich der Kulturflatrate gegenüber. Dabei bleibt er seiner alten Meinung treu und resümiert:

"Eine Kulturflatrate ist weder notwendig noch nützlich. Kommen wird sie trotzdem. Schon allein, um die mächtigen Lobbies der Entertainmentindustrien im Zaum halten zu können."

Den Befürwortern des Bürokratiemonsters unterstellt er eine oberflächliche Betrachtungsweise.

"Erschreckend ist in diesem Zusammenhang die Seichtheit der bisherigen Debatte. Seit Jahren fordern viele Aktivisten die Kulturflatrate. Es scheint dabei, dass bisher niemand die Details der Umsetzung näher betrachtet hat. Dabei liegt bei der Kulturflatrate der Teufel komplett im Detail."

Zum Artikel


Seit 26. Juni kann man die erste myspace Compilation käuflich erwerben.
Die 42 Tracks gibt es für 20,95€ (Doppel CD, Amazon) oder 12,98€ (MP3, Amazon). Mit dabei sind Placebo, Death Cab for Cutie, Peaches, Maximo Park, MGMT und und und…. .

myspace Usern, denen das jedoch noch zu viel cash ist, können bis zum 12.Juli an dem My Playlist is better than your Playlist Contest teilnehmen und entweder den Hauptpreis von 500€ oder täglich ein playlist merch Paket abstauben.

myspace playlist Vol.1


Kommt sie nun, oder nicht? Der erste europäische Feldversuch in Sachen Kulturflatrate soll noch diesen Sommer auf der Isle of Man starten.

Warum diese Flatrate jedoch weder "Musikindustriesozialismus" noch die "Legalisierung des Illegalen" darstellen wird, lesen sie bei futurezone.