Tag: DRM


Nokia Comes With Music DRM-frei

Nokia Comes With Music DRM-frei

18.06.09 Ab 2010 breitere Möglichkeiten

von   2 Kommentare

 

Gute Neuigkeiten von der Insel: Auf einer Präsentation hat Nokia verkündet, dass es bis Ende 2009 seinen Dienst “Comes With Music” (CWM) DRM-frei gestalten möchte und Anfang 2010 dann nur noch auf MP3′s setzen möchte. Damit reagiert der Mobilfunkanbieter wohl auch auf die neue Musik Flatrate von Virgin und Universal.

Bislang können Kunden von CWM lediglich Musik für einen bestimmten Zeitraum auf ihr Handy und (einen) Computer laden. Das Abspielen auf einem anderen Player oder das Brennen auf eine CD fällt durch die Restriktionen des DRM-Formats äußerst schwer.
Ungeschützte MP3-Dateien würden auch bedeuten, dass Käufer ihre Titel über ihr Abonnement hinaus nutzen können. Im Moment kann man sich bestimmte Nokia-Modelle kaufen, bei denen die Musik-Flatrate mitbezahlt wird. Nach einem Jahr muss man das Abo entweder verlängern oder verliert die geladene Musik wieder.

Während Comes With Music in Singapur einschlug, wie eine Bombe, blieb der erhoffte Erfolg, laut Medienberichten, in Großbritannien anfangs aus. Gegenüber myoon wollte sich Nokia bislang nicht zu den Umsätzen in Deutschland äußern.
Offiziell bestätigte man allerdings, dass man international auf einem guten Weg sei. So würden nun 60% der Kunden im Vereinigten Königreich die Musik-Flatrate aktivieren. Ob das jedoch als Erfolg zu verbuchen ist, sei fraglich, denn schließlich ist der einzige Grund zum Kauf der speziellen Modelle doch CWM.
Aber gut. Nokia wird jedenfalls noch länger an seinem Konzept festhalten. Heute verkündeten die Finnen, dass sie einen europaweiten Lizenzierungs-Vertrag mit der GEMA abgeschlossen hätten.

via Presseportal, Music Ally


Flexible Preise bei iTunes fraglich

Flexible Preise bei iTunes fraglich

14.04.09 Neues Modell geht nicht ganz auf

von   kommentieren

 

Billboard hat herausgefunden, dass das neue Konzept von iTunes nicht aufzugehen scheint. Nachdem man sich von DRM verabschiedet hat, will man nun ein flexibles Preis-System einführen. Ältere Songs sollten bereits für 69 Cents zu erwerben sein, während neuere bis zu 1,29 Dollar kosten dürfen. Die Mehrheit solle bei dem üblichen 0,99-Preis bleiben.

Der US-Branchendienst prüfte die Chartpositionen der Top 100 Songs bei iTunes ab der Einführung des neuen Preis-Modells. Die Tendenz ist eindeutig: Musik für 1,29 $ sank durchschnittlich um 3 Plätze, während 99-Cent-Titel um gut 2 Ränge stiegen.
Allerdings bedeutet eine tiefere Chart-Einstufung nicht zwangsweise schlechtere Umsätze. Ein Song müsste bei 30 Prozent Preissteigerung schon deutlich niedriger fallen, um den Plattenfirmen Einbußen zu bescheren. So kann man also sagen, dass die Major Labels (schließlich sind diese hauptsächlich in den Top 100 Charts vertreten) vorerst keine Nachteile aus dem neuen Modell ziehen.

Jedoch wird man sich durchaus fragen müssen, ob und wie man potentielle Hits gerade im Internet anpreist. Wer durch eine 1,29-Politik nicht in den Top 10 landet, riskiert größere Ausfälle. Nicht zuletzt auch deswegen, weil beide Faktoren schlichtweg auf die Psyche der Menschen zurückzuführen sind. Wer Trends hinterherjagt oder nicht weiß, was er hören soll, wirft kurz einen Blick auf die Charts. Und wer einen bestimmten Titel gut findet und sich entscheidet ihn (nicht via BitTorrent zu ziehen, sondern) zu kaufen, wird von nur 99 Cent weitaus überzeugter sein als von 1,29 Dollar.
Wir dürfen gespannt sein, ob sich ähnliche Szenarien auch bald in Deutschland beobachten lassen.


Musikindustrie liebt Abos

Musikindustrie liebt Abos

06.02.09 ...sie bleiben dran!

von   Ein Kommentar

 

“If what we’re trying to do is one-by-one downloads…that’s not a business that can grow”, sagt Universal Music. Und das ist dann doch ein Satz, über den es sich durchaus lohnt zu berichten. Heißt das, dass die Musikindustrie – trotz der letzten Fortschritte in Richtung DRM-freien Downloads – an einem Abomodell festhalten will? Oder gar an (optischen) Datenträgern?

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Obwohl iTunes Verzicht auf DRM einen Durchbruch in der Musikindustrie darstellt und mit viel Applaus honoriert werden sollte, ist die Geschichte des nicht immer fehlerfreien Systems noch lange nicht zu Ende.
Hauptgrund: Die Industrie will Kontrolle über das Produkt hinaus.

Mehr dazu bei heise.


 

Dass das Umdenken des Marktführers iTunes, Musik DRM frei anzubieten Nachahmer finden wird war abzusehen.
Und so ist es kaum verwunderlich, das Musicload ab April einen Großteil seines Katalogs ungeschützt vertreiben will.
Das Tochterunternehmen der Telekom hat 6,5 Millionen Titel in seinem Repertoire und vertreibt heute schon 3 Millionen Titel ohne Beschränkung.

Wie die FR-online berichtet, will die Nr 2. der Online Musikshops auf dem deutschen Markt demnächst satte 95% ungeschützt verkaufen.
Ob und inwieweit an dem flexiblen Preismodell (79 Cent bis 1,99 € pro Song) von Musicload noch einmal gearbeitet wird, darüber sind sich der Onlineshop und die Labels noch nicht einig.


iTunes bis April komplett DRM-frei

iTunes bis April komplett DRM-frei

07.01.09 Freiheit für alle(s)

von   3 Kommentare

 

Die zahlreichen Gerüchte haben sich endlich bewahrheitet!
Apple, der weltweite Marktführer unter den Musik-Download-Anbietern, macht seinen iTunes Store bis Ende des 1. Quartals 2009 völlig frei von Digital Rights Management (DRM) Files.

Zudem ändert sich das Preissystem ein wenig. Statt wie bislang Songs durchweg für 0,99 $ anzubieten, werden nun 0,69 $, 0,99 $ oder 1,29 $ berechnet – je nach dem, wie viel das Label von iTunes verlangt. Außerdem können so auch Alben günstiger werden. Tendentiell werden die meisten Stücke wohl aber weiterhin für den altbekannten Preis zu haben sein.

Grund dafür ist das hohe Kundeninteresse an günstigen, aber überall einsetzbaren Musikstücken.
Wer sich mit dem legalen Musikeinkauf nicht zurückhalten konnte und bereits DRM-Files geladen hat, kann für 30 Cent mehr jeden seiner Songs zu einem DRM-freien machen. Jedoch ist Vorsicht geboten: Apple verkauft nicht etwa MP3s, sondern 256kbps AAC Dateien, die zwar mit Sicherheit durch den iPod abgespielt werden können, vielleicht aber nicht von jedem anderen MP3-Player.

Ansonsten können sich iPhone-Besitzer freuen, dass der mobile iTunes-Store nun auch über das UMTS/HSDPA-Netz zur Verfügung gestellt wird.
Ob all diese Änderungen 1:1 in deutsche Landen übertragen werden bleibt abzuwarten.


 

Die Gerüchte, dass Apples iTunes Store in absehbarer Zeit komplett mit Musik ohne DRM bestückt ist ,halten sich hartnäckig. Laut gulli soll angeblich Sony so begeistert von der Idee sein, dass man am liebsten sofort einen Vertrag unterzeichnen würde.

Doch noch befinde man sich lediglich in einer frühen Entstehungsphase der Zusammenarbeit.
Bleibt also weiterhin nur zu hoffen, dass die DRM Strategie bald der Vergangenheit angehört.


 

Nach der EMI will nun auch SonyBMG ihre Musik möglicherweise ohne DRM im iTunes Store anbieten. Damit könnte der Druck auf Warner und Universal erhöht werden, ihre Musik ohne lästigen Kopierschutz im iTunes Store einzustellen.

Sollte der Plan von Apple aufgehen und alle vier grossen Majors ihr Musikangebot wie bereits bei Amazon DRM frei anbieten, dann hätte man wohl einen entscheidenen Wettbewerbsnachteil gegenüber Amazon ausgemerzt.

via macgadget


All You Can Listen

All You Can Listen

03.11.08 MP3-Download-Abos fürs Handy

von   5 Kommentare

 

Für unsere europäischen Nachbarn ergeben sich momentan ganz neue Möglichkeiten legal an Musik zu kommen.
Statt – wie z.B. bei iTunes – nur pro Titel oder Album zu bezahlen, setzen sich zur Zeit die “all-you-can-eat”-Modelle immer stärker durch. Dabei bezahlt man einen Grundbetrag und kann anschließend unbegrenzt Musik herunterladen. Was das Ganze von bestehenden Angebot ähnlicher Art unterscheidet (so bietet Napster z.B. eine “Music-Flatrate” für 9,95 €/Monat), ist dass nun alles DRM-frei kommt.

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Norwegen sagt “nei” zu iTunes-DRM

Norwegen sagt “nei” zu iTunes-DRM

01.10.08 EU-Länder erhöhen Druck

von   kommentieren

 

“Ein Verbraucher hat das Recht, digitale Inhalte, die er im Internet gekauft hat, auf einem Abspielgerät seiner Wahl zu nutzen”, meint der norwegische Verbraucherschutzminister Björn Erik Thon.
Nach norwegischem Recht ist es nicht zulässig, dass Apple Musiktitel über iTunes mit einem DRM-Schutz vertreibt, der es Usern (fast) unmöglich die Songs auf ein anderes Abspielgerät, außer dem iPod, zu übertragen.

Deshalb hat Thon nun Beschwerde bei der Marktaufsicht eingelegt, die Apple bis November Zeit für eine Stellungnahme einräumt. Die Norweger hatten Apple schon einmal auf den Verstoß hingewiesen und bis zum Oktober 2007 eine Deadline gesetzt. Dass es jetzt erst zu neuem Druck kommt, hat wohl damit zu tun, dass in der Zwischenzeit neue Gespräche geführt wurden. An selbigen beteiligten sich in Berlin auch andere Länder der Europäischen Union, wie Finnland und Dänemark, aber auch Frankreich und Deutschland.

Dabei hatte Apple den Verbraucherschützern versichert, in Zukunft DRM-freie Musik verkaufen zu wollen. Bekanntlich besteht aber weiterhin mehr als die Hälfte aller angebotenen Titel aus einem Digital Rights Management-Format.

Ob sich nun etwas ändern wird ist fraglich. Zumindest nicht auf schnellem Wege. iTunes stockt zwar DRM-freie Titel mehr und mehr auf, aber bis man hier gerade auch die neusten Songs ohne Schutz anbieten kann – gerade die Mainstream-Hits der Majors – wird es noch lange dauern. Ein Vorstoß Frankreichs scheiterte bereits 2006.

Ich finde es persönlich schon fast unfair nur gegen iTunes zu vorzugehen, auch wenn es richtig ist.
90% aller anderen Digital Music Anbieter vertreiben ausschließlich mit DRM. Allen voran Deutschlands zweitgrößter Store Musicload.

via Golem & CNET
Foto von tanals.