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film meets music: #1 dub be good 2me

film meets music: #1 dub be good 2me

17.12.09 Ein visueller und akustischer Trip zum Jah

von   kommentieren

 

Morgen starte ich zusammen mit Kalaz die erste Runde von film meets music.
Die Idee dazu schlummerte seit einiger Zeit in meinem Hinterstübchen und ist ganz simple: Man zeige zu Beginn eine(n) Musikdokumentation/Film und spiele danach das vorgeführte Genre so lange rauf und runter, bis auch der letzte Anwesende die Intension geschluckt hat.
Ich machte einen Freund mit meinen Vorstellungen vertraut, er fand sie toll und betreibt passender Weise das Kap West. Eine Idee findet seinen Raum.

In seinem Plagwitzer Caffee hatte ich bei einem gemütlichen sonntäglichen Kunst und Kuchen Plattendreher Nachmittag Kalaz kennengelernt. Das Mitglied der Knagge-Crew und Mitgestalter des ZUCKER – Magazins spielte Roots Reggae/Dub und war für mich damit predistiniert einen Dub Abend zu bespielen.

Und da mit Dub alles begann, was zig Jahre später im Dubstep ausartete, wird sich an diesem Abend alles um DUB drehen. In meinem Fall nicht um Dub im streng musikalischen Sinne, sondern eher um die Herangehensweise des Dubs. Einfach loslegen – etwas schaffen, dass vielleicht unperfekt klingt, dafür aber mit viel Liebe zusammengestrickt wurde.

Diese "work in process" – Mentalität soll sich auch auf den Abend übertagen.
Perfekt wird film meets music bestimmt nicht. Dafür wird erst in einer sehenswerten Dokumentation die Liebe zum Dub bis ins Detail beleuchtet und danach von zwei Herzbuben in einer Hingabe zelebriert, als gäbe es keinen Morgen.

film meets music
#01: dub be good 2me

film: lasst euch überraschen
music: kalaz & kukidenta
date: 18.12.2009
time: 20.00 Uhr – ???
location: Kap West / Weissenfelser Str. 25 / 04229 Leipzig-Plagwitz
entry: 0,00 €

P.S: Im Anschluss an den Abend werden Fahrgemeinschaften gebildet, die sich geschlossen in Richtung Conne Island aufmachen. Im CI wird dann ausgiebig der "Digital Basshall" Nacht gefrönt.


Anna-Gemina im myoon – Interview

Anna-Gemina im myoon – Interview

11.12.09 Die Sängerin und der Schrauber

von   kommentieren

 

Der rote Faden ihrer Stücke sind die dubbige Elemente, die sich heranschleichen oder unverkennbar mitschwingen. Michael Fiedler ist ihr elektronischer Taktgeber, der Schrauber an den Gerätschaften während Sängerin Anna Illenberger ihr Gesicht bemalt, in ein Megaphon flüstert oder eine Gibsmaske aufsetzt.
Anna-Gemina geizen nicht mit kleinen Vorhaben. Das Duo will groß rauskommen und ihren Kurs beibehalten. Storys & Sound, alltägliche und besondere Gefühlswelten eingeschnürrt ins elektronische Korsett.

Die musikalische Geschichte der beiden Stuttgarter beginnt Ende 2008.
Nach einem Konzert von Anna Illenberger war für Michael Fiedler klar: Mit ihr will er ein musikalisches Projekt aus dem Stuttgarter Boden stampfen. Seine Roots sind die Gewässer der meditativen Echos, Halls und Deleys, die er als Tokyo Tower auslebt. Anna Illenberger, die gern vor sich hin singt wenn sie allein ist und von ihrem Vater auf die Bühne geschubst wird, ist von seiner Idee begeistert.
AnnA war geboren.

Der Vollzeitmusiker pickt sich aus Annas unzähligen Songideen die besten heraus und arrangiert sie auf seine verdubbte Art. Die CDs ihrer Debüt EP Spark vertreiben sie selbst, eine erste Tour wird ebenfalls in Eigenregie organisiert.
Im November wird aus AnnA – Anna-Gemina. Der Grund: eine Band namens Anna gibt es bereits. Also wird der zweite ebenfalls wohlklingende und bedeutsame Vorname der Sängerin hinter den bisherigen Bandnamen gesetzt.

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Dub Echoes – Doku über Drums, Bass & viele Effekte

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16.10.08 Meets the Jamaican Sonic Revolution

von   Ein Kommentar

 

Dub ist neben Techno die Musik, die mein Herz zum Schmelzen bricht.
Ein warmer Sommerregen und Dub auf die Ohren. Was kann schöner sein.

In dem Dokumenarfilm "Dub Echos" geht der brasilianische Regisseur Bruno Natal auf die Roots von Dub ein und stellt die Einflüsse auf andere Musikrichtungen dar.

Dafür war ihm anscheinend kein Weg zu weit und so machte die Filmcrew Station in Kingston, London, New York, Washington, Los Angeles, Rio de Janeiro und São Paulo.

Zu Wort melden sich Lee "Scratch" Perry, Bunny Lee und King Jammy, DJ U-Roy, Aba Shanti-I, Mad Professor, Basement Jaxx und Peter Kruder.

Der Dokumentarfilm lief seit 2007 bei Filmfestivals in Schweden, Spanien, Dänemark, auf Jamaika, in den USA und in Brasilien und das britische Label Soul Jazz Records bringt ihn demnächst auf DVD raus.

Film ab für den Trailer:


Link youtube

Mehr Infos

www.dubechoes.com

www.souljazzrecords.com

via House of Reggae


Nachtdigital 11 – Raven mit Fuchs und Hase

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06.08.08 Ich komme wieder keine Frage

von   Ein Kommentar

 

Die elfte Ausgabe des Nachtdigital war dieses Jahr mein einziges großes Festival. Große Menschenansammlungen sind mir seit dem letzten Fusion Besuch irgendwie ein Dorn im Auge und so begrüßte ich die Entscheidung der Nachtdigital Familie nur 3000 Leute im wunderschönen Bungalowdorf Olganitz feiern zu lassen. Artikel weiterlesen