Tag: Facebook


Warner lässt Facebook Music auflaufen
 

Die Zukunft von Facebook Music ist nun wieder um eine gewaltige Stufe düsterer gewurden.
Allem Anschein nach wird Facebook seine Bemühungen um einen zentralen Musikdienst für das weltgrößte Social Network einstellen, denn Warner Music blockiert derzeit einen Deal, der es Facebook ermöglichen würde, einen ähnlichen Service aufzubauen, wie ihn MySpace bereits im vergangenen Jahr an den Markt brachte.

Aber von Anfang an: Facebook stellt, wie wir bereits berichteten, seit längerem Bemühungen an, einen eigenen Musikdienst in die Community zu bringen. Dabei schien geplant gewesen zu sein, dass man einen kostenloses Streaming-Service, ganz ähnlich dem Modell von last.fm, aufsetzen wollte. MySpace hat einen solchen, durch Werbung finanziert, bereits in den USA etabliert. Der User kann Musik von allen 4 Major Labels und einigen Indies kostenlos streamen und bei Interesse u.U. auch bei Amazon kaufen. (Amazon hat in den USA auch einen MP3-Store.)
Dabei zahlt MySpace für jeden gespielten Song eine Gebühr an die Rechteinhaber.

Zwischenzeitlich schien es so, als wollte Facebook sich das erspraren. Statt selbst völlig neue Deals einzugehen, wollte man sich auf die Ressourcen Anderer stützen. Unseren Informationen zufolge war man in Gesprächen mit iMeem, Rhapsody, iLike und lala (alle samt mit einem Business-Modell, vergleichbar mit dem von last.fm).
Viele Experten – darunter ich ;) – fanden, dass dies eine klasse Idee sei, denn so könnten sich die Erwähnten Zugang zu einem Markt von 64 Millionen Nutzern verschaffen, während Facebook seine jährliche Finanzmisere in Höhe von rund 50 Millionen Dollar (schlappe 37 Mio. Euro) nicht noch vergrößern würde.

Doch nun kommt alles ein wenig anders. Statt einen einheitlichen Dienst zu gestalten, wird man iMeem & Co. wohl bald freie Hand für die selbstständige API-Entwicklung lassen. Facebook selbst stand wohl nämlich kurz davor einen Deal mit Universal und Sony zu schließen, bei dem man Musik hätte völlig kostenlos streamen können, wobei alle Werbeeinnahmen nebst einigen User Daten zurück an Universal und Sony gingen.
Doch Warner wollte sich nicht auf einen ähnlichen Deal einlassen. Warum? Weil Warner hoch an Lala beteiligt ist und damit ein Interesse hat, dass das eigene Repotoire nicht einfach kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Wo EMI in dieser Rechnung bleibt ist ohnehin fraglich.
Und so wird “Music on Facebook” entweder ein teures Unterfangen oder schlichtweg nie eintreten. Ob ein derartiger Deal sowieso eine sinnvolle Erweiterung des Social Networks wäre, sei mal dahingestellt.

via TechCrunch


Music on Facebook

Music on Facebook

20.10.08 Der Strategiewechsel

von   4 Kommentare

 

Facebook plant schon seit Ewigkeiten einen eigenen Musikdienst. Nachdem MySpace Music so gut gestartet ist, kamen die Jungs aus Palo Alto immer wieder ins Gespräch der Blogs. Jedoch konnten nie Details an Tageslicht kommen.
Vielmehr spekulierte man, dass Facebook – wie MySpace auch – eine Art Kopie von last.fm vorbereitete.

Doch scheinbar soll nun alles anders kommen. Statt sich die große Mühe zu machen um eigene Lizenzen mit den Plattenfirmen zu verhandeln, geht Facebook einen anderen Weg. Man stecke in Gesprächen mit einer Vielzahl an Musik Communities, darunter US-Größen wie Rhapsody, iMeem, iLike und Lala.
Einige von diesen Diensten sind bereits in der Social Community integriert – über Widgets oder die Facebook API. Aber wahrscheinlich will man die beste Mischung aus den o.g. Seiten zusammenstellen, um dem User so ein ganz neues Musikerlebnis zu ermöglichen. Dabei sind auch Cloud- und Streaming-Funktionen denkbar.

Wir dürfen gespannt sein. Momentan gibt es jedoch noch keine konkreten Ergebnisse.
Löblich ist aber allenfalls, dass Facebook auf bestehende Konzepte setzt, die bereits teuer in Lizenzen investieren mussten, statt das 50 Millionen Dollar-Loch (jährlich) mit eigenen Verhandlungen noch zu vergrößern.
Mit dieser Variante können beide Seiten profitieren, denn durch die 64 Millionen aktiven Nutzer weltweit, lässt sich jede Menge Aufmerksamkeit auf die noch recht unscheinbaren Musiknetzwerke ziehen.

Quelle: hypebot


MySpace // Facebook

MySpace // Facebook

20.05.08 Chancen und Variablität hoch 2?

von   kommentieren

 

MySpace und Facebook reißen fast zeitgleich die Grundpfeiler ihres höchst erfolgreichen Geschäftsmodells ein:
Nutzer sollen Ihr Profil mit allen persönlichen Daten auch in konkurrierende soziale Netzwerke übertragen können. Dies ist eine 180°-Kehrtwende und eröffnet eine neue Dimension der eigenen Vermarktung via Internet. Denn bislang wurden von den Anbietern der Datenaustausch und teilweise auch die Kommunikation mit anderen Netzwerken verweigert, um sie möglichst lange auf ihre eigenen Internetseite zu halten. Artikel weiterlesen


MySpace Music nimmt Formen an

MySpace Music nimmt Formen an

11.03.08 Das Netzwerk plant eigenen Musikdienst

von   Ein Kommentar

 

Laut der Financial Times sitzen Sony BMG, Warner und EMI schon halb mit im Boot. Jetzt muss nur noch Universal überzeugt werden. Doch die pochen auf Copyright-Verletzungen seitens des Netzwerks und stellen sich quer. Artikel weiterlesen