Tag: Interview


Cajon – die Super Groove-Kiste

Cajon – die Super Groove-Kiste

06.08.09 Teil 1 unserer neuen Musikinstrumenten-Serie

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In unserer neuen Reihe Exkurse in die grosse weite Welt der Musikinstrumente wollen wir bekannte als auch (noch) unbekannte Klangerzeugnisse vorstellen.
Den Anfang macht das Cajon.

Das aus Kuba und Peru stammende perkussive Schlaginstrument (auch Kistentrommel genannt) erfreut sich immer grösserer Beliebtheit und kommt heutzutage selbst in der Popmusik zur Anwendung.

Wir haben Dave Kobrehel, Musiker und Betreiber von jazzdrummerworld zum Cajon befragt. Seit einigen Jahren trommelt der Schweizer auf dem kleinsten Schlagzeug der Welt. Für ihn ist die Super Groove Kiste ein treuer Begleiter geworden. Ob Auftritt mit Band oder allein in privater Runde, das Cajon ist schnell einsatzbereit und bezaubert ihn mit eindrucksvoll – fetten Klängen.

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Bei Creative Digital Music gibt es ein beeindruckendes Video und ein interessantes Interview zum ATOM Projekt von Robert Henke und Christopher Bauder. Im Mai performten die Beiden ihre Kunstprojektion auf dem MUTEK Festival in Montreal und Peter Kirn nutzte die Chance für ein ausführliches Gespräch.

Video, Interview: ATOM by Robert Henke, Christopher Bauder – Musical Ballon Sculpture


 

In meiner totalen Vorfreude auf das heutige Konzert mit CocoRosie (@Centraltheater Leipzig) bin ich bei whitecanvas.com auf dieses wunderbare Interview mit den phantastischen Schwestern aus Frankreich gestossen.

Zum Dahinschmelzen.


 

Ein Interview mit Moderat kann man bei der taz lesen. Hier sprechen die Drei über die illustren Themen wie Supergroup, Kontrollwahn und Babyschwimmen.

Wer sich den Track "A new world error " vom neusten Album namens Moderat for free ziehen will, der klickt bitte hier.

Und das Beste zum Schluss. Am 30.4. spielen sie im Leipziger Conne Island. Yeah!!!


 

Jonathan Fischer hat für sz-online ein kurzes Interview mit Chuck D. dem Kopf von Public Enemy über die über die Repolitisierung des US-Hip-Hop geführt.

"Vielleicht sind wir noch immer das Geburtsland des Hip-Hop, aber wir haben diese Kultur auch durch die Türen der großen Firmen gehen sehen und den Kreislauf der Gier akzeptiert. Hier bewundert das Publikum inzwischen weniger die Kompetenz des MCs als die Größe seiner Uhr."

Zum Interview


Prinz Pi & Biztram im myoon Interview

Prinz Pi & Biztram im myoon Interview

24.10.08 Die Rache der Nerds

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Heute lassen Prinz Pi und Biztram den NEOPUNK los.

Das neue Album beinhaltet neben den "dahin gerotzten Wahrheiten" wie "Rapper sind wie Santa Claus, stets die eine Hand am Sack" eine ordentliche Schelle dreckiger Beats.

Hier paart sich durchdachter Widerstand gegen gesellschaftliche Verhältnisse.

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jazzdrummerworld.com

jazzdrummerworld.com

03.10.08 ein aufstrebendes Musik-Blog

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jazzdrummerworld.com ist ein aufstrebendes Musik-Blog des Schweizers David Kobrehel. Wir haben mit ihm über sein Projekt, das Leben als Jazz-Musiker und die Musikbranche gesprochen.

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ByteFM-Gründer im Interview

ByteFM-Gründer im Interview

02.10.08 Music Non Stop Webradio

von   Ein Kommentar

 

Am 11. Januar hat der private Webradio-Sender “ByteFM” im Hamburger Flakturm seinen Sendebetrieb aufgenommen.
Seitdem ist viel passiert. Zwar sei am Anfang und sogar noch während der Startphase noch recht unschlüssig gewesen, wieviele Hörer man haben werde, aber schnell wurde man von den bis zu 200.000 Hörern monatlich auf dem Stream überrascht.
Alles hatte mit einer recht kleinen Idee angefangen, erzählt mir Geschäftsführer Ruben Jonas Schnell im Interview.
Er hatte erfahren, dass es über 200 offene Kanäle über die gesamt Republik hinweg gäbe. Weil da ja etwas wirklich Gutes dabei sein müsste, wollte Rubens die besten Programme einfach nur in einem Webradio filtern.

In Gesprächen mit seinen Kollegen ergab sich dann aber, dass es in Deutschland tatsächlich noch kein hochqualitatives Internetradio gäbe, aber exklusive Berichte um Welten besser wären, als das “Recycling”.

Gesagt, getan und so machten sich Schnell und seine Entourage mit jeder Menge Manpower an die Umsetzung von “ByteFM” – einem Programm, bei dem weder die Songs noch der journalistische Inhalt im Vordergrund stehen. Stattdessen will man durch einen “liebevollen Umgang” die Musik in ein moderiertes Programm einbetten. Das ergebe zwar trotzdem ein Musikprogramm, aber hier stünde alles in einem engeen Zusammenhang.
Ob man damit die junge Hörerschaft erziehen wolle? “Nein, erziehen wäre vermessen. Informieren und Unterhalten schon eher, um dabei auch schon mal eine neue Tür aufzustoßen”, erklärt mir Ruben im Gespräch.

Die Werbefreiheit des Programms stammt gar nicht aus der Vorstellung, dass Werbung vielleicht die objektive Berichterstattung untergraben könnte oder das Programm Verkommerzialisieren würde. “Es klingt einfach scheiße.” Schnell höre selber nur Radiosender ohne Werbung und sieht auch für die Zukunft von ByteFM keine Integrationsmöglichkeiten für klassische Werbeblöcke. Das Programm würde sonst einfach zerstückelt, ginge dem Hörer auf die Nerven und im Prinzip gegen eine andere Firmenstrategie arbeiten.
Denn um trotzdem die hohen Ausgaben decken zu können, bekommt ByteFM sein Geld nicht nur aus Spenden, sondern auch aus Sponsoring Playern. So kann man sich z.B. eine Software herunterladen, die von Panasonic gebrandet ist. Selbige kann das Unternehmen auf seiner Website anbieten, sodass die Kunden ein hochinteressantes Programm hören können und nebenbei noch Produktinformationen (in Text- und Bildform) von Panasonic erhalten.

Es ist zwar noch Platz für 7-9 ähnlicher Player, aber scheinbar ist Schnell trotzdem recht zufrieden mit dem Verlauf. An Expansion kann er selbst noch gar nicht denken. “Ich kann kein Französisch, ich kann kein Spanisch, also kann ich auch keine Ableger in diesen Ländern aufbauen. Außerdem sind wir mit dem Programm momentan so busy, dass wir uns dazu noch keine Gedanken machen.” Man versuche allerdings die Sendungen auszubauen und zu verbessern. Mit bislang bereits 80 Moderatoren und DJ’s, darunter Größen wie Klaus Fiehe (Eins Live) oder Tobias Rapp (taz) und weiteren 10 Mitarbeitern in der Zentrale dürfen wir schon gespannt sein.

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, kann sich ByteFM rund um die Uhr online anhören.


Interview mit Johannes Kreidler

Interview mit Johannes Kreidler

11.09.08 "Kopiert wird dauernd"

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Morgen wird der Musiker Johannes Kreidler sein Stück "Product Placement" bei der GEMA Zentrale in Berlin anmelden.

Und wie diese Aktion durch die blogs und Zeitungen wanderte, kann er sich einer grossen medialen Aufmerksamkeit sicher sein. Alle begrüssten diese Aktion, nur DE:BUG sieht darin lediglich einen "Profilierungsversuch eines Künstlers".

Mit der taz sprach Kreidler über die Aktion, Sampling, geistiges Eigentum und seiner Kritik an der GEMA.

taz: Was stört Sie so an diesem Willen zum Wissen?

J.H.: Das ist eine unglaubliche Behinderung von Kreativität, denn es wird natürlich dauernd zitiert. Wenn man sich den Musikantenstadl ansieht, dann klingt dort auch jedes Stück gleich. Kopiert wird also dauernd, aber es wird nur selten angegeben. Der Unterschied besteht vor allem darin, dass das Verwenden von Samples leichter nachweisbar ist. Ich bin nun einfach mal peinlich genau und führe an einem Extremfall vor, was die Konsequenzen der Haltung der Gema sind.

Das Interview gibt es hier.


 

Eigentlich wollte Lemmy Kilmister, Chef von Motörhead und "Godfather of Heavy Metal" nur Wiskey trinken und mit sueddeutsche.de das neue Album hören. Zum Glück plauderte er dann doch einige Lebensweisheiten und andere Köstlichkeiten aus.

SZ: Ist Rock’n'Roll Kunst?
Kilmister: Nein! Nein!!
SZ: Sondern?
Kilmister: Ein Gefühl. Hier unten. In den Eiern.

Das gesamte Interview kann man hier nachlesen.