Tag: MP3


 

Konzert bejubelt und danach gleich den Mittschnitt auf einem USB Stick mit nach Hause nehmen bzw. die Livedarbietung bequem als MP3 downloaden – das ist zwar nicht mehr der neuste Schrei, aber diese Methode scheint sich für die Toten Hosen und Concert Online auszuzahlen. Laut Musikonline verkaufte der Digital Dienstleister bereits 1 Millionen MP3s von der Toten Hosen Mach mal Lauter-Tour.

Muikmarkt Online: Die Toten Hosen verkaufen eine Million MP3s


Abmahnungen an Blogger wegen Direktlinks zu legalen MP3s

Abmahnungen an Blogger wegen Direktlinks zu legalen MP3s

01.10.09 Ein perfides Geschäftsgebaren mit System?

von   kommentieren

 

Das unerfreuliches Thema Abmahnung sticht in den letzten Tagen beim Lesen diverser Musikblogs ins Auge. Dabei handelt es sich nicht um Abmahnungen wegen illegalem Filesharing sondern um Anwaltsschreiben, die sich auf illegale Verlinkungen beziehen. Die abgemahnten Blogger sind nun verunsichert und der Begriff der geldgeilen Majorlabels lässt nicht lange auf sich warten. Doch worum geht es in diesen Fällen?

Der Vorgeschmack – mal eben einen Musikblog löschen

Nachdem Googles Blogger-Plattform Anfang des Jahres still und heimlich Beiträge von Musikblogs, darunter Music For The Moment löschte, ging Blogspot im September dazu über das Blog komplett und ohne Vorwarnung zu löschen.
Hintergrund dieser fragwürdigen Aktionen sind Verlinkungen zu Tracks im MP3-Format. Fragwürdig erscheinen die Löschungen der Beiträge aus der Hinsicht, dass die MP3s aus Werbezwecken veröffentlicht wurden und diese kostenlosen Tracks in die Bloggerszene gestreut wurden. Vermutlich hatte die Recording Industry Association of America (RIAA) ihre Finger in diesem perfiden Spiel.

Artikel weiterlesen
Nur jeder 4. Musiktitel via iTunes

Nur jeder 4. Musiktitel via iTunes

27.08.09 CDs immer noch groß

von   kommentieren

 

In den USA hat der digitale Musikvertrieb einen weitere Steigerung hingelegt: Von 30% auf 35% hat der Anteil an Downloads zugenommen. Der größte Teil entfällt aber immer noch auf die herkömmlichen CDs. Mit 65% sind die Compact Discs der wichtigste Vertriebsweg für Musik, was für viele unserer Leser sicher nicht ganz nachvollziehbar sein mag. Aber selbst in einem derart technisierten Land wie den Vereinigten Staaten stehen die Käufer nach wie vor auf handfeste Tatsachen. Besonders Alben halten den Umsatz weiterhin hoch. Hält das Wachstum von 15 bis 20 Prozent jedoch an, so glauben Analysten, dass Ende 2010 mehr Musik per Download verkauft werden wird als auf CD

Immerhin 69% der digitalen Musikeinkäufe entfallen auf den Branchenriesen iTunes von Apple. Amazon ist abgeschlagen auf Rang 2, mit 8 Prozent. Insgesamt machen die Verkäufe über iTunes schon stattliche 25% des gesamten Musikvertriebs aus (Vorjahr: 21%).

Ganz verschwinden wird die CD wohl trotzdem nicht. Die Frage ist allerdings, ob ein anderer Trend Primus iTunes noch überholen könnte. Immer deutlicher zeichnen sich Abo Modelle als favorisierte Variante ab, zukünftig Musiktitel legal zu beschaffen. Vielleicht sehen wir in diesem Bereich bereits in den nächsten Jahren eine signifikante Entwicklung, auch wenn heute die Angebote noch nicht ganz stimmig scheinen, weil etwa die Kombination aus Hard- und Software nicht stimmt oder enge Verträge (manchmal sogar noch DRM) aufgebunden werden.
Bis dahin können wir sagen: “iTunes lebe hoch.”

via ars technica


Trekstor insolvent

Trekstor insolvent

27.07.09 Rettung soll möglich sein

von   kommentieren

 

Trekstor, ein Hersteller und Händler für tragbare Abspiel- und USB-Geräte, hat beim Gericht in Darmstadt Insolvenz angemeldet. Den Geschäftsbetrieb soll nun ein Insolvenzverwalter fortführen. Die Zeichen für eine Rettung des in Schieflage geratenen Unternehmens stehen aber gut.

Ziel der Sanierungsbemühungen ist, die Arbeitsplätze zu sichern und den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. Bemerkenswert für die Branche ist die Tatsache, dass das Unternehmen seine Produkte zum größten Teil am Sitz des Unternehmens in Lorsch fertigt. Ein Großteil der 120 Mitarbeiter wird in Deutschland beschäftigt, weitere Standorte befinden sich in Großbritannien und Italien. Auf eine Verlagerung der Produktion ins Ausland wurde in der Vergangenheit im Hinblick auf die Qualität der Produkte und der Unterstützung der Region konsequent verzichtet, heißt es in einer Presseerklärung.

Der vorläufige Insolvenzverwalter ist aufgrund der vorgefundenen Voraussetzungen optimistisch. Rechtsanwalt Dr. Jan Markus Plathner betont aber: „Ein tragfähiges Sanierungskonzept bedarf der Unterstützung aller Beteiligten – insbesondere der Kunden und der Lieferanten“. Mit der Hausbank des Unternehmens sei schon Kontakt aufgenommen wurden, die Zeichen stünden gut.

Geschäftsführer Daniel Szmigiel hatte Trekstor 2001 in Hessen gegründet und es bis 2006 auf einen Umsatz von über 200 Millionen Euro gebracht. Aufsehen erregte eine unglückliche Namensgebung: Ein schwarzer MP3-Player aus der i.Beat-Reihe wurde in einer Pressemeldung als i.Beat blaxx angekündigt, was so ausgesprochen wird wie „I beat blacks“ (Ich schlage Schwarze). Nachdem der Fehler in den Blogs die Runde drehte, wurde der Name geändert.

via Trekstor, Wikipedia


Und tschüss MP3-Player…?

Und tschüss MP3-Player…?

29.06.09 Handys verdrängen den Klassiker

von   kommentieren

 

Die Zukunft der reinen MP3-Player sieht, laut der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (Gfu) und dem Nürnberger Marktforschungsunternehmen Gfk, düster aus. Während 2004 noch über 50 Prozent der Geräte für Musikwiedergabe aus iPod & Co. bestanden, sind die Marktanteile der “Wenig-Könner” heute auf unter 15 Prozent gesunken. Stattdessen greift der moderne Mensch von heute auf sein Handy zurück. Trotz Qualitätsverlusten und teilweise umständlichen Prozedere zur Datenübertragung gehen 66 Prozent der Musikwiedergabe auf die mobilen Alleskönner zurück. Weitere 17 Prozent entfallen auf die sogenannten Multimedia-Geräte, die neben Musik auch Videos, Spiele oder Bilder anzeigen können.

Dass dies aber nicht das Ende des klassischen MP3-Players bedeuten muss, zeigt die Entwicklung im Fotobereich. Hier hat sich das Verhältnis seit 2004 wieder zugunsten der reinen Fotokameras entwickelt, obwohl Fotohandys und Smartphones zu der Zeit ursprünglich über 60 Prozent des Marktes inne hatten. Zwischenzeitlich gingen die Marktanteile zwar noch weiter zurück, mittlerweile haben sich die Digitalkameras aber auf etwas über 30 Prozent eingepegelt.
Trotz “Geiz ist geil”-Mentalität setzt ein Teil der Deutschen weiterhin auf Qualität. Die verbaute Technik in den Mobiltelefonen reicht bis heute (wenn überhaupt, dann nur in wenigen Fällen) nicht an die hochwertigen Bilder einer Digitalkamera heran. Zudem wirken sich gesunkene Preis bei Spiegelreflex- und Bridge-Geräten positiv auf den Trend aus.

Steht “Qualität im Vordergrund, so haben hoch entwickelte Spezialgeräte nicht nur ihre Berechtigung, sondern auch dauerhaft interessante Marktchancen”, sagte Rainer Hecker, Gfu-Aufsichtsratsvorsitzender. Und so kann man auch glauben, dass der iPod zukünftig nicht so schnell die große Bühne verlassen wird.

via Golem
Foto via flickr von re-ality (cc)


 

Sparfüchse aufgepasst: Wer beim MP3 Kauf wissen will, wo das gewünschte Album oder die Single am günstigsten angeboten wird, der sollte sich bei der Preisvergleichsmaschine search4songs.com verdingen.

search4songs.com listet die Preise von insgesamt 7 Downloadportalen und gibt zusätzlich die Qualität und möglichen Kopierschutz an. Mit dabei sind u.a. Amazon, iTunes und musicload.

www.search4songs.com


Nokia Comes With Music DRM-frei

Nokia Comes With Music DRM-frei

18.06.09 Ab 2010 breitere Möglichkeiten

von   2 Kommentare

 

Gute Neuigkeiten von der Insel: Auf einer Präsentation hat Nokia verkündet, dass es bis Ende 2009 seinen Dienst “Comes With Music” (CWM) DRM-frei gestalten möchte und Anfang 2010 dann nur noch auf MP3′s setzen möchte. Damit reagiert der Mobilfunkanbieter wohl auch auf die neue Musik Flatrate von Virgin und Universal.

Bislang können Kunden von CWM lediglich Musik für einen bestimmten Zeitraum auf ihr Handy und (einen) Computer laden. Das Abspielen auf einem anderen Player oder das Brennen auf eine CD fällt durch die Restriktionen des DRM-Formats äußerst schwer.
Ungeschützte MP3-Dateien würden auch bedeuten, dass Käufer ihre Titel über ihr Abonnement hinaus nutzen können. Im Moment kann man sich bestimmte Nokia-Modelle kaufen, bei denen die Musik-Flatrate mitbezahlt wird. Nach einem Jahr muss man das Abo entweder verlängern oder verliert die geladene Musik wieder.

Während Comes With Music in Singapur einschlug, wie eine Bombe, blieb der erhoffte Erfolg, laut Medienberichten, in Großbritannien anfangs aus. Gegenüber myoon wollte sich Nokia bislang nicht zu den Umsätzen in Deutschland äußern.
Offiziell bestätigte man allerdings, dass man international auf einem guten Weg sei. So würden nun 60% der Kunden im Vereinigten Königreich die Musik-Flatrate aktivieren. Ob das jedoch als Erfolg zu verbuchen ist, sei fraglich, denn schließlich ist der einzige Grund zum Kauf der speziellen Modelle doch CWM.
Aber gut. Nokia wird jedenfalls noch länger an seinem Konzept festhalten. Heute verkündeten die Finnen, dass sie einen europaweiten Lizenzierungs-Vertrag mit der GEMA abgeschlossen hätten.

via Presseportal, Music Ally


Bye, bye, Zune!

Bye, bye, Zune!

14.01.09 Stellt Microsoft den MP3-Player ein?

von   Ein Kommentar

 

Wir konnten ihn nie kennenlernen…
Denn in Deutschland wurde der Zune, Microsofts “Antwort” auf den iPod, nie veröffentlicht. Wer ihn haben wollte, musste Glück bei eBay beweisen oder sich das Ding ab rund 100 US-Dollar aus einem ausländischen Shop bestellen.

Doch nun verdichten sich die Zeichen dafür, dass Microsoft den Zune sehr bald einstellen wird. myoon sagt euch, was dran ist.

Artikel weiterlesen


Gerüchte um MySpace MP3-Gerät

Gerüchte um MySpace MP3-Gerät

09.11.08 Warum Apple ruhig bleiben kann

von   kommentieren

 

In den letzten Tagen wurde in Musikmagazinen vermehrt über einen möglichen iPod-Konkurrenten aus dem Hause MySpace berichtet.
Das Ganze kam im Rahmen der Web 2.0 Konferenz ins Rollen, bei der MySpace CEO Chris DeWolfe gemeinsam mit seinem Partner, dem Warner Music Group Chef Edgar Bronfman, interviewt wurde.

Dabei fragte Moderator John Battelle, ob es denn in Zukunft zur Entwicklung eines MP3-Abspielgerätes kommen könnte. Seine Antwort war eigentlich ernüchternd, wenn man es live sehen konnte. “Na ja, es ist möglich”, war seine knappe Antwort. MySpace, so fuhr DeWolfe schnell fort, wolle sich vielmehr auf den Dienst selbst konzentrieren, so beispielsweise auf die Weiterempfehlungsfunktion von MySpace Music.

Durch gleich 2 Meldungen der Nachrichtenagentur Reuters verbreitete sich die Neuigkeiten aber rasend schnell.
Wie Michael Arrington von TechCrunch glaube auch ich, dass ein etwaiger iPod Konkurrent, wie es die Blogs gleich hochgeputscht nannten, momentan noch in weiter, weiter, weiter Ferne liegt – wenn denn überhaupt mal so etwas kommen sollte. Allein die wirtschaftlichen Umstände sprechen total dagegen. Mutterkonzern News Corp. (Fox, Dow Jones, …) hat noch nie etwas physisches massenhaft produziert.
Warum jetzt?

iPods halten sich noch recht wacker – auch in Zeiten der wirtschaftlichen Krise. Ganz im Gegenteil zum Anzeigengeschäft, welches von vielen Firmen derzeit heruntergefahren wird und zentraler Teil des MySpace Music Business Plans ist, aber dann sollten wir wohl eher auf Applikationen fürs iPhone und mobile Endgeräte hoffen, als auf einen komplett neuen MySpace Player.


All You Can Listen

All You Can Listen

03.11.08 MP3-Download-Abos fürs Handy

von   5 Kommentare

 

Für unsere europäischen Nachbarn ergeben sich momentan ganz neue Möglichkeiten legal an Musik zu kommen.
Statt – wie z.B. bei iTunes – nur pro Titel oder Album zu bezahlen, setzen sich zur Zeit die “all-you-can-eat”-Modelle immer stärker durch. Dabei bezahlt man einen Grundbetrag und kann anschließend unbegrenzt Musik herunterladen. Was das Ganze von bestehenden Angebot ähnlicher Art unterscheidet (so bietet Napster z.B. eine “Music-Flatrate” für 9,95 €/Monat), ist dass nun alles DRM-frei kommt.

Artikel weiterlesen