Tag: Musikbusiness


 

Carlos San Segundo hat einen informativen Artikel zum Thema Das Press Kit / Promotionpaket für deine Band verfasst.
Was alles in diese Präsentation reingehört und warum ein Press Kit für eine unbekannte Band wichtig ist erfährt ihr bei delamar.

Musikbusiness & Bandpromotion: Das Press Kit / Promotionpaket für deine Band


Rock The Biz – Sneak Preview bei peoplezapping.com

Rock The Biz – Sneak Preview bei peoplezapping.com

20.01.10 Doku über das neue Musikbusiness

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Am Freitag (22.1.) gibt es bei peoplezapping.com die Sneak-Preview der bereits vorgestellten Musikbusinessdoku Rock The Biz. Der Stream startet um 11.00 20.00 Uhr und im Anschluss der Preview gibt es bis 17.00 2.00 Uhr noch ein wenig Party inklusive DJ Beschallung.

Rock The Biz – Sneak Preview on peoplezapping.com

www.rockthe.biz


 

Die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) kann sich über die Jahrestastik freuen, denn seit zehn Jahren steigen die Musikverkäufe wieder. Grund hierfür sind ein enormer Anstieg bei Bezahldownloads und der Musikstreamdienst Spotify, der ebenfalls zu Einahmenzuwachsen bei den Labels und Verlagen führte. Selbst die totgeglaubte CD schlägt sich weiterhin wacker.

gulli: Schweden: Musikverkaufszahlen endlich wieder steigend


Jamendo: Verkauf, Fusion oder Deadpool?

Jamendo: Verkauf, Fusion oder Deadpool?

12.01.10 Die Plattform für CC Musik generiert zu wenig Umsatz

von   2 Kommentare

 

Jamendo, Plattform und Shop für CC lizensierte Musik generiert trotz ihrem Katalog von mehr als 200.000 Musiktiteln und 691.493 aktiven Mitgliedern zu wenig Umsatz. Zwar konnte die "GEMA-Alternative" dank Jamendo Pro im letzten Jahr 300.000 Euro verbuchen, aber das reicht nicht aus, um die Plattform weiterhin am Laufen zu halten.

Da Verhandlungen über eine Finanzspritze von 1,5 Mill. € scheiterten, steht das luxemburgische Start up laut CTO Sylvain Zimmer vor Veränderungen in Form eines möglichen Verkaufs oder einer Fusion.

"Es ist wahr, dass wir uns in einer schwierigen finanziellen Situation befinden. Wie auch immer sind noch einige Optionen offen. Ich glaube nicht, dass die Webseite jemals offline gehen wird. Wir machen Umsätze. Aber in der jetztigen Zusammensetzung ist die Firma nicht tragfähig."

Obwohl CC Musik hinsichtlich kostenfreier Releases sehr beliebt ist, macht diese Nachricht jedoch auch klar, dass sich ein solches Geschäftsmodell nur schwer bewerkstelligen lässt. Man hört zwar gern und viel freie Musik, aber nur dann wenn sie auch nichts kostet. So wird aus dem einstigen Hoffnungsschimmer schnell ein möglicher Kandidat für den Deadpool.

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MySpace setzt alles auf Musik

MySpace setzt alles auf Musik

23.10.09 Abschied vom Kampf gegen Facebook

von   Ein Kommentar

 

MySpace CEO Owen Van Natta hat gestern die Losung ausgegeben: “We’re focused on a different space.” Facebook ist nicht länger der direkte Konkurrent, viel mehr wolle man sich nun auf das Musik-Geschäft konzentrieren. Mit neuen Features und einem größer werdenden Musik-Video-Sektor will man nicht unbedingt zurück an die Spitze, sondern vor allem das Überleben des Ur-Netzwerks sichern.

Dass die Welt des Webs schnelllebig ist, wissen wir ja alle schon. 2003 wurde die bekannte Community gegründet, auf der zu spitzen Zeiten jeder war. Über 250 Millionen Nutzer. Doch in letzter Zeit ist eher Ruhe eingekehrt. Wer ist denn schon noch bei MySpace aktiv? Seine sozialen Kontakte pflegt man heute bei StudiVZ oder ähnlichen Netzwerken. International hat Platzhirsch Facebook satte 300 Millionen registrierte Nutzer, von denen die Mehrzahl das Netzwerk ziemlich aktiv nutzt.
Kein Wunder, dass sich MySpace, das zur News Corp. gehört, nun dem letzten Strohhalm zuwendet. Und dass ist gar nicht so dumm.

Denn MySpace’s Stärke waren schon immer die Musiker. Auch aktuell nutzen viele Indie Bands die Plattform, um ihre Musik unter die Leute zu bringen. Genau hier will man ansetzen: Die neuen “Artists Dashboards” sollen jedem Künstler kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Mit dem Analyse-Tool sollen neben Statistiken über die Abrufe des Profils und der Songs auch demografische Daten über die Fans, deren Alter und Herkunft, angezeigt werden.
Darüberhinaus integriert MySpace zunehmend iLike. Den Social Music-Dienst hatte das Unternehmen im August für geschätzte 20 Millionen US-Dollar erworben. iLike ist besonders für seine Applikationen bekannt, die auch in anderen sozialen Netzwerken (vor allem Facebook) großen Anklang finden. Unlängst schoss MySpace hier seine Musik-Video-Sparte hinzu. Werden Songs oder Videos nun gezeigt – egal wo – gehen die Umsätze an MySpace.

Ob das reichen wird ist fraglich. Experten halten die Abkehr vom Kampf gegen Facebook aber für richtig – und den vermutlich letzten sinnvollen Schritt. Der hart umkämpfte Musik-Markt wird sich aber auch nicht im Schlaf erobern lassen…

via RWW


Deutscher Musikmarkt wächst erst 2013

Deutscher Musikmarkt wächst erst 2013

19.09.09 Digital ist die Zukunft

von   kommentieren

 

Die renommierte Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat, im Auftrag des Bundesverband Musikindustrie, herausgefunden, dass der deutsche Musikmarkt erst im Jahr 2013 wieder wachsen wird. Ab dann sollen die Umsätze aus dem Digitalgeschäft die Verluste im physischen Verkauf kompensieren. Der Umsatzanteil des Digitalgeschäftes soll in fünf Jahren ca. 20 Prozent betragen. 2008 lag er bei sieben Prozent. Das Wachstum im Digitalmarkt kommt vor allem aus dem Verkauf digitaler Alben sowie Abo-Modellen wie Spotify oder Napster und zugangsgebundenen Musikangeboten (Internetzugang + Musik) der Internet Service Provider.

Die Prognose basiert auf Daten aus der GfK Konsumentenforschung, ergänzt durch Expertenbefragungen, die am Donnerstag in Berlin präsentiert wurde.
Die Experten prognostizieren für die kommenden fünf Jahre einen jährlichen durchschnittlichen Rückgang von fünf Prozent im physischen Markt, jedoch ein Wachstum von 17 Prozent bei den digitalen Verkäufen. Weitere Einnahmen fließen verstärkt aus dem Lizenzgeschäft für Streamingangebote, wie auf YouTube oder Myspace. Während heute nur jeder fünfte Musikkäufer digital Musik kauft, soll sich die Zahl der Digitalkäufer von derzeit fünf Millionen auf 15 Millionen verdreifachen. Ein Großteil der neuen Käufer soll über Musikbundles der Internet-Service-Provider kommen.

Dabei äußerte sich der Verbandsvorsitzende Stefan Michalk auch kritisch. Der positive Trend sei davon abhängig, dem illegalen Treiben ein Ende zu setzen. In Deutschland sei nur jeder Achte Musikdownload mit einem Kauf verbunden.
Klassische Abodienste wie Napster würden durch Anbieter wie Spotify, Vivo oder MySpace Music in Bedrängnis geraten.

via Billboard.biz, BVMI
Foto via flickr von stinkypeter


 

Yousef Hammouda, einer der Gründer von Hobnox hat auf seinem Monoblog ein durchaus streitbares Musikmanifest niedergeschrieben, dass fünf Thesen beinhaltet.

1. Die digitale Befreiung hat den Wert von Musik gesteigert.
2. Im Umgang mit Musik und seinen Fans steckt mehr Politik, als in jedem Wahlprogramm.
3. Musik war noch nie so gut wie heute.
4. Musik braucht keine Industrie, die Industrie braucht Musik.
5. Wer von Musik leben will, muss leben für Musik.

Das Musikmanifest: 5 Thesen zur Musik im Zeichen der a2n


Wie bekommt man mehr Gigs für seine Band?

Wie bekommt man mehr Gigs für seine Band?

28.05.09 Vernetzung online und offline

von   4 Kommentare

 

Daniel Kohn hat auf music think tank einen erhellenden Artikel veröffentlicht wo er in sieben Schritten aufzeigt wie eine Band mehr Live Auftritte generieren kann.

Es gibt tausende wirklich gute Bands in Deutschland, doch nur eine Hand voll schafft es nach oben. Artikel weiterlesen


Erfolg dank Creative Commons

Erfolg dank Creative Commons

19.05.09 Drunksouls & Jamendo machen's vor

von   Ein Kommentar

 

Jamendo ist eine Plattform, die sich ganz und gar der freien Musik verschrieben hat. Hier kann man fast 20.000 Alben verschiedenster Künstler kostenlos anhören, herunterladen und (teilweise) weiterverwenden. Alles unter den Prinzipien der Creative Commons, einer Initiative eines Rechtsprofessoren aus Standford, der bemerkte, dass das klassische Copyright viel zu restriktiv ist. Creative Commons ermöglichen den freien Austausch von künstlerischen Gütern wie Musik, Videos oder Bildern mit einer klaren und leichten Angabe der Nutzungsbedingungen.

Jamendo vermeldet nun erste, größere Erfolge für seine Musiker. “Die Mitglieder der Band Drunksouls aus Marseille, alte Bekannte auf Jamendo, schalten professionell einen Gang hoch: Ab jetzt kümmert sich die Pariser Agentur Music Media Consulting (Franz Ferdinand, Sébastien Tellier, Arrested Development…) um die Werbung der Band”, teilt man mit.
Ihre Single “Pain of Life” sei sogar schon in US-Medien gespielt wurden. Zudem gab es zahlreiche Pressemeldungen und Artikel über die französische Gruppe.

Bei all der Euphorie bleibt aber klar, dass Jamendo alleine wohl nicht die Reichweite besitzt, um Musiker zum Sprung in die Professionalität zu helfen. Drunksouls liefert gute Arbeit, Jamendo nur eine Plattform – ein YouTube-Channel, MySpace Seiten und mehr gehören zum Grundstock. In Zukunft könnten derartige “Wachstumsprozesse” aber durchaus schneller von statten gehen, denn das Unternehmen aus Luxembourg will sich weiter steigern. Bereits jetzt gebe es über eine halbe Million Nutzer, die das System vorwiegend privat nutzen. Mit “Jamendo PRO” spricht man seit April komerzielle Nutzer an. Ab 2 Euro pro Titel können so gewerbliche Nutzungslizenzen erworben werden, um etwa Filme zu vertonen. Kunden wie Skoda oder arte haben bereits davon profitiert, dass die angebotene Musik GEMA-frei bleibt.
Manch einer mag behaupten, dass dies den freien Charakter der Sache ad absurdum führen würde. Jedoch werden die Künstler mit min. 50% an den Umsätzen beteiligt und erhalten so die Möglichkeit auf die ganz große Bühne zu kommen.


Ist Music2.0 bald Schnee von gestern?

Ist Music2.0 bald Schnee von gestern?

06.05.09 Hohe Lizenzen machen Streamdiensten das Leben schwer

von   kommentieren

 

Wird Music2.0 eine Zukunft haben? Glaubt man der Futurezone des ORFs dann platzt bald die grosse Blase. In dem Beitrag Musik 2.0 stürzt in die Krise wird mit dem Aus für Seeqpood aufgrund von Klagen von Warner und EMI ein Symptom wachsender Probleme ausgemacht.

Denn wenn man bei den Musikstreamingdiensten lediglich mit Streamen hantiert, die grossen Plattenfirmen wollen trotzdem Geld für die Lizenzen. Und damit offenbahrt sich das Problem der Mitmachdienste und ein ein Massensterben der Playlist-Sites scheint vorprogrammiert. Ohne Verhandlungen über Lizenzen macht man sich juristisch angreifbar. Verhandelt man, so muss man finanziell in den sauren Apfel beissen, da Lizenzen nun mal teuer sind und umso grosser der Katalog desto höher logischerweise die Forderungen.

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