Tag: recht


 

Auf dem internationalen Branchentreff MIDEM empfiehlt Jonathan Klein, Mitbegründer der Fotoagentur Getty Images den Musikkonzernen einen Strategiewechsel und plädiert für die Vereinfachung des Lizenswesens.

futurezone: Komplexe Lizenzen behindern Musikgeschäft


"One for me – one for you, that’s what copys can do"
 

Zur Filesharing-, Copyright-, Diebstahldebatte steuert Nina Paley dieses herrliche Video bei. Auf die Antwort der Gegenseite bin ich mal gespannt.

[via]


22,5 Mio. für iPod nano Besitzer 1. Generation

28.01.09 Entschädigung für schlechtes Display

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Keine gerade günstige Lösung: Apple hat sich außergerichtlich in einer Sammelklage von iPod nano Besitzern der ersten Generation geeignigt. Die Jungs aus Cupertino stellen satte 22,5 Millionen US-Dollar (rund 17 Mio. €) zur Verfügung, um die Kläger für das stark Kratzer-anfällige Display des Players zu entschädigen.

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Einen recht ausführlichen Beitrag zu Johannes Kreidler Kunstaktion "product placements" kann man bei gulli nachlesen.

Recht eigenartig finde ich, dass Kreidler am Ende der Aktion seine 70200 Formulare wieder mitnimmt, weil sich angeblich ein Museum dafür interessiert.

Weitere Links
Bericht über die Aktion bei 3Sat Kuluturzeit
Kreidler und die Gema Aktion by professortiki


 

Die Initiative Abmahnwahn-Dreipage hat ein fast 100 Seiten starkes Ratgeberheft zusammengestellt. Alle, die bereits Abmahnungen in ihrem Briefkasten haben oder sich für diese Thematik interessieren können sich dieses eBook als PDF downloaden.

Gelesen bei DE:BUG


 

Der Konflikt um Lizenzgebühren für in Computerspielen eingesetzte Musikstücke geht in die nächste Runde.

Vor einigen Tagen hatte Warner Music Chef Edgar Bronfman mehr Geld für linzensierte Musik von den Spieleentwicklern gefordert. Ich hatte darüber an dieser Stelle berichtet.

Nun meldet sich Robert Kotick, CEO von Activision Blizzard zu Wort. Gegenüber der Los Angeles Times verweist er auf die Verkaufssteigerung, die die Songs durch Spiele wie "Guitar Hero" erzielen.

In Bezug auf die Äußerungen von Bronfman wirft Kotick Warner Music vor, den Einfluß von "Guitar Hero" nicht zu berücksichtigen und den technischen Aufwand solcher Spiele nicht anzuerkennen.

Daher wird man in Zukunft "die Publisher bevorzugen, die erkennen und wertschätzen, wie sehr wir den Wert ihrer Künstler steigern.", so Kotick.

Gelesen bei


Muxtape dank RIAA nicht mehr verfügbar
 

René von nerdcore fasst das Unfassbare zu Muxtape so gut zusammen, dass ich ihn einfach nur zitiere.

"Was passiert, wenn ein paar Geeks eine wirklich wunderbare Idee haben, die die Leute lieben? Eine Idee, die Menschen die Möglichkeit gibt, eigene Mixtapes als Stream online zu stellen? Was letztlich Werbung für die Songs ist? Ganz klar: die RIAA schießt die Idee ab."

Da gibt es Nichts hinzuzufügen.


 

Der Downloadshop Nowdio macht es endlich möglich. Dort kann man DRM freie Musik kaufen.
Außerdem soll es möglich sein, bereits gekaufte Titel in einem Backend zu speichern und diese damit immer wieder runter zuladen.

Der in Köln ansässige Shop, hinter dem der britische digitale Musikprovider 7digital steht, konnte sich bereits mit den großen Indie-Labels hinsichtlich der Linzensrechte einigen. Mit den Majors wird gerade verhandelt.

Gelesen bei gulli


70200 Formulare auf einen Streich – Die Musikstück-Aktion "product placement"

70200 Formulare auf einen Streich – Die Musikstück-Aktion "product placement"

19.08.08 Für die grundsätzliche Legalisierung von Kreativität

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Mit seiner Musikstück-Aktion "product placement" will Johannes Kreidler am 12. September die GEMA vorführen.

Sein Plan: Mit einem LKW wird der 28 jährige Komponist bei der GEMA Generaldirektion 70200 Formulare einreichen. Kreidler erstellte einen halbminütiges Musikstück mit 70200 Fremdzitaten und wird mit dieser Aktion dieses Stück ordnungsgemäß anmelden.

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Zieht Pandora den Stecker?

Zieht Pandora den Stecker?

18.08.08 Amerikanisches Webradio droht das Aus

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Wegen immensen Urheberrechtsangeaben droht dem amerikanischen Web-Radio Dienst Pandora das Aus.

Tim Westergren, Gründer von Pandora beschreibt die momentane Situation so:

"Wir steuern gegenwärtig auf die Entscheidung zu, ob wir den Stecker ziehen sollen”"

Die Urheberabgaben wurden in den USA drastisch erhöt und sollen bis bis 2010 auf 0,19 US-Cent pro Track und Hörer ansteigen.

Laut Berechnungen von Westergren wird Pandora dieses Jahr 25 Millionen durch ihren Dienst einnehmen. Davon gehen 17 Millionen an die Rechteinhaber und bekommen somit 68 Prozent.
Firebird 77 von gulli.com fasst die Gebührenerhöhungen mit folgendenen Satz zusammen:

"Scheinbar wird man einfach nicht satt und sucht nun bei den Webradios die nächste Weide zum Grasen, nachdem man ja bereits bei den regulären Radios die Gebühren erhöhen konnte, während man diese auch noch als Piraten bezeichnete."

Den Eindruck kann man durchaus gewinnen und es ist mehr als schade, wenn Pandora mit täglich über 1 Million Hörern aufgrund dieser Geldgeilheit zu Grunde geht.

via gulli.com