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FasterLouder

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20.06.08 Australien macht's vor

von   kommentieren

 

In Australien wird gerade vorgemacht, wie es funktioniert über den Mix aus einem Social Network und einer Musikseite die lokale Szene zu pflegen und den User mit aktuellen, ortsbezogenen Infos zu versorgen.

FasterLouder spricht dabei direkt die australischen Fans von Rock ‘n’ Roll an. Unterteilt wird dabei in die 6 großen Städte – Sydney, Canberra, Melbourne, Perth, Adelaide und Brisbane.

Da aber Australien nicht der Nabel der Welt ist, findet der Besucher natürlich auch internationale News, Features und Alben-Rezensionen. Trotzdem wird verstärkt auf australische Themen Wert gelegt. In The Rock Vault finden sich Schätze australischer Bands. Hier geht es darum, welchen Moment oder welches Album ein Fan zu seinem persönlichen Schatz erklärt hat. Generell geht es bei FasterLouder darum, dass der User zum lokalen Content beiträgt. So finden sich auf der Seite lokale News, ein Gig-Guide für die jeweilige Stadt, Reviews zu Konzerten oder passende Fotos.

FasterLouder möchte außerdem einerseits Bands die Möglichkeit geben sich zu präsentieren, andererseits Fans ermöglichen neue Musik zu entdecken. Hierbei merkt man bereits. Keine Content-Vermittlung ohne ein entsprechendes soziales Netzwerk. Last.fm-like wird man Fan und bekommt musikalische Empfehlungen. In Gruppen und Blogs kann sich musikalisch ausgetauscht werden oder in den Foren findet sich zum Beispiel eine Kaufen/Verkaufen oder Bandmitglied gesucht-Rubrik. Außerdem werden Podcasts, MP3s und Videos zum Reinhören angeboten.

Bei FasterLouder gibt es eine Menge zu entdecken und ich finde die verschiedenen Features ganz gelungen – auch für nicht Australier. Aber ich glaube an ein paar Sachen kann man noch arbeiten. Die Videos laufen über YouTube und einige davon sind nicht mehr online. Dann habe ich versucht einige bekannte, australische Band zu suchen, die nicht vertreten sind. Anscheinend richtet sich das ganze doch eher an Newcomerbands, die eine Fangemeinde aufbauen wollen. Leider scheint es generell an Mitgliedern zu mangeln, da die meisten Bands zwischen 5 und 100 Fans haben.

Aber alles in allem ist die Verbindung aus Social Network und Informationmsseite super und mir würde auf Anhieb kein deutsches Equivalent dazu einfallen. Im Moment scheint es ja eher das Anliegen zu sein weltweite oder zumindest deutschlandweite Musik-Communities zu etablieren, wobei das Lokale nicht wirklich gefördert wird.

via Killerstartups


 

Von Radiohead ist man ja mittlerweile eine Menge gewöhnt – Album zum Wunschpreis, Video zum selbst Drehen, Song zum selbst Remixen. Nun haben die Jungs sogar ihr eigenes Netzwerk Waste Central. Fans können dort zum Beispiel Videos, Remixe, Posts, Fotos und bis zu 100 Songs einstellen.

gelesen bei www.nicolora.de