Tag: techno


Der myoon-music Mixkalender #23

Der myoon-music Mixkalender #23

23.12.09 SCR Tribute Mix by sheffieldbleep

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In Türchen #23 schlummert der wunderbare SRC Tribute Mix von sheffieldbleep.
Bei Sheffield macht es im Ohr logischerweise Bleep & Clonk.
Der Sound, besteht aus warmen wobeligen Bässen und verspielten Melodien, die vor sich hin plätschern, als wären sie zu nichts anderem geboren.

Die Hochphase des sogenannten Sheffield Bleeps waren die frühen 90er Jahre und schlug sich in etlichen Veröffentlichungen auf Warp Records nieder.
Ein Revival dieses Genres wird es zwar auch 2010 nicht geben, aber für die 23. Türchenbefüllung eignet sich diese Mixperle hervorragend.

So, let’s play. It´s not a trick – it’s just tricky.

Der myoon-music Mixkalender #23 – SCR Tribute Mix by sheffieldbleep


[SOUNDCLOUDDIREKTBLEEP]

m-mMk #01 – #22

#22 – A VERY BOOTIE CHRISTMAS 2 (2009)
#21 – Morgan Packard Live from Plateaux Festival
#20 – Monolake Live PA @ Dispatch Festival, Belgrade
#19 – MixMeisterMalte @ The Big Chill 2009
#18 – Martyn @ Red Bull Music Academy Radio
#17 – Untold – Live at Aquarius, Zagreb
#16 – Redshape Live at Rote Sonne May 2009
#15 – Conscious:Mind Commemorates Breakbeat Journeys
#14 – Machinedrum – Live at Percussion Lab
#13 – Steffen Bennemann @ Nachtdigital 12
#12 – Nosaj Thing’s LA Mix @ XLR8R
#11 – different breakbeat by ToBa
#10 – A Boom Bap Continuum
#09 – A Boards of Canada Mix by Skywaves Systems
#08 – Karl Marx Stadt & LXC @ FC 2009
#07 – DJ Pete @ Wax Treatment Podcast #001
#06 – KR!Z @ Biomechanics Podcast #5
#05 – Chilling The Do @ LWE Podcast #32
#04 – Modeselektor Live @ Igloofest 2009
#03 – Deadbeat Live @ Elevate, Festival, Graz
#02 – Octex live @ Kino Siska, Ljubljana
#01 – audite – pop goes dnb vol.III


Tanith im myoon-Interview

Tanith im myoon-Interview

17.12.09 Lieber unperfekt auffallen als perfekt in der Masse untergehen

von   2 Kommentare

 

Dieses Jahr feierte Techno in zahlreichen Facetten sein 20 Jähriges Jubiläum. Thomas Andrezak bekannt als Tanith stand am Laufgitter als das musikalische Genre die ersten Schritte lernte. Der Berliner gehörte Anfang der 90er Jahre neben Westbam und Sven Väth zu den meistgebuchtesten DJs und kann sich damit rühmen, als erster deutscher DJ im Mutterland des Raves gebucht worden zu sein. Doch neben den horrenden Gagen lehnte er auch extravagente Höhneflüge stets ab. Bis heute ist er seinem Ideal "Leidenschaft statt Geldgier" treu geblieben und bevorzugt als umtriebiger Zeitgeist lieber die kleineren Floors, auf dem er nicht den Geschmack der Masse konsequent bedienen muss.

1987 hatte Tanith vom hessischen Provinzmief die Schnauze voll. Der damals EBM und Industrial geprägte Futurepunk namens Amok packte seinen Krempel und düste via Transitweg nach Westberlin. Dort stolperte er beim Monika Dietls Radiosendung The Big Beat über Acidhouse. Jenes quietischige Geklimper mit den monotonen Bassläufen, dass in Großbritanienen bereits den Summer of Love begleitete, wurde quasi über Nacht zu seinem Pulsschlag. Dieser Sound muss doch auch im grauen Berlin funktionieren. Gesagt, getan und so rumpelten die PAs in den ersten provisorischen Ravelandkellerlöchern. Die Idee ging auf. Strobos peitschten durch die unendlichen Nebelschwaden, die Leute tanzten ihren Extasen entgegen und mittendrin in dieser musikalischen Aufbruchsstimmung mixte sich Tanith in die Herzen der Feierwütigen. Das Acidgewitter verschwand, Techno wurde das neue Ding und die Geschichte samt Mythenbildung nahm ihren Lauf… .

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Der myoon-music Mixkalender #16

Der myoon-music Mixkalender #16

16.12.09 Redshape Live at Rote Sonne May 2009

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Redshape ist im technoiden Metier der geheimnisvolle Mann mit der Maske.
Bevor er sich das Ding aufsetzte, hatte er sich der härteren Gangart des 4 to the Floors verschrieben. Das ist jedoch Schnee von Gestern und so veröffentlichte er dieses Jahr unter medialen Applaus sein Debütalbum The Dance Paradox.

Der bekannte Unbekannte vollführt in seinen Tracks und Livestes eine beeindruckende Weiterführung des Detroiter Technokonzepts und gilt zur Zeit als einer der spannendsten Technoacts.

Der myoon-music Mixkalender #16 – Redshape Live at Rote Sonne May 2009 (Download)

m-mMk #01 – #15

#15 – Conscious:Mind Commemorates Breakbeat Journeys
#14 – Machinedrum – Live at Percussion Lab
#13 – Steffen Bennemann @ Nachtdigital 12
#12 – Nosaj Thing’s LA Mix @ XLR8R
#11 – different breakbeat by ToBa
#10 – A Boom Bap Continuum
#09 – A Boards of Canada Mix by Skywaves Systems
#08 – Karl Marx Stadt & LXC @ FC 2009
#07 – DJ Pete @ Wax Treatment Podcast #001
#06 – KR!Z @ Biomechanics Podcast #5
#05 – Chilling The Do @ LWE Podcast #32
#04 – Modeselektor Live @ Igloofest 2009
#03 – Deadbeat Live @ Elevate, Festival, Graz
#02 – Octex live @ Kino Siska, Ljubljana
#01 – audite – pop goes dnb vol.III


Lesetipp: Wie Neues im produktiven Handeln entsteht

Lesetipp: Wie Neues im produktiven Handeln entsteht

14.12.09 Diplomarbeit zum Thema Produzenten und ihre sinnstiftenden Motive

von   Ein Kommentar

 

Jahn Michael Kühn, seines Zeichens DJ und Gründer der WebTV und Radiosendung "Berlin Mitte Instituts für Bessere elektronische Musik" hat sich in seiner Diplomarbeit die Frage WIE ENTSTEHT NEUES BEI DER PRODUKTION ELEKTRONISCHER TANZMUSIK? gestellt.

Ausgehend von der soziologischen Definition des Neuen, und deren Einfluss auf die Kultur untersucht Kühn die Techno-Szene als post-traditionale Vergemeinschaftung.
Im Herzstück seiner wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt sich der Berliner mit der Produktion von House/Techno im Homerecording-Studio. Hierbei beobachtete und befragte Kühn sechs Produzenten der Techno-Szene hinsichtlicher der Produktionsmittel, Praktiken und die Bedeutung des Schaffensprozeßes.

Zwar existieren keine umfassenden Daten über das Ausmaß der Produktion und Konsumption von elektronischer Dance Music als auch über die Anzahl verkaufter Tonträger, doch Kühn erschließt den Konsum von Techno und House indirekt.
In Berlin beschäftigten sich 2008 demnach “über 31 % aller Musikunternehmen mit elektronischer Musik.” Desweiteren ergaben empirische Erhebungen, dass ca. 650 Netlabel betrieben werden, von denen 90% elektronische Musik veröffentlichen. Anfang 2009 existierten laut DiscoMagazin deutschlandweit 5000 bis 6000 Clubs und Diskotheken. Auch hinsichtlich der Musikpräferenzen ist elektronische Dance Music bei 14-29 Jährigen zu grossen Teilen beliebt.

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Der myoon-music Mixkalender #13

Der myoon-music Mixkalender #13

13.12.09 Steffen Bennemann @ Nachtdigital 12

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Die Sonntagsmüdigkeit wird heute von Steffen Bennemann vertrieben.
Mit seinem diesjährigen ND DJ Set zündet er die dritte Kerze des Mixkalenders und credenzt in Türchen #13 sein köstliches Turntablegebäck.
Drei Stunden Festivalfeeling in HQ zum Sammeln und Weitersagen.

Wer den Radiohead Remix findet, darf sich Kaffee nachschenken und bei “Jeder Sollte sein eigener Hirte sein” etwas lauter drehen. Für den Heinz Erhardt Scratch gibt es einen Extrapunkt.

Der myoon-music Mixkalender #13 – Steffen Bennemann @ Nachtdigital 12

m-mMk #01 – #12

#12 – Nosaj Thing’s LA Mix @ XLR8R
#11 – different breakbeat by ToBa
#10 – A Boom Bap Continuum
#09 – A Boards of Canada Mix by Skywaves Systems
#08 – Karl Marx Stadt & LXC @ FC 2009
#07 – DJ Pete @ Wax Treatment Podcast #001
#06 – KR!Z @ Biomechanics Podcast #5
#05 – Chilling The Do @ LWE Podcast #32
#04 – Modeselektor Live @ Igloofest 2009
#03 – Deadbeat Live @ Elevate, Festival, Graz
#02 – Octex live @ Kino Siska, Ljubljana
#01 – audite – pop goes dnb vol.III


 

Was ist eigentlich aus den DJs und Produzenten geworden, die in Scooters erster Brüllattacke "Hyper Hyper" verewigt wurden? Tanith wurde per Leserpoll in die Spur geschickt und ruft längst vergessene "Topacts" der frühen neunziger Technojahre wieder in Errinnerung.

Tanithblog: Was ist aus den DJs geworden die in Scooters Hyper Hyper erwähnt wurden?


Der myoon-music Mixkalender #6

Der myoon-music Mixkalender #6

06.12.09 KR!Z @ Biomechanics Podcast #5

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Dieser Mix zum Nicolaus ist für die Stiefelträger, die gern im ruppigen Technomorast herumstampfen.
KR!Z holt in Türchen #6 den Knüppel aus dem Sack und fährt mit seinem Mix die etwas härtere Gangart. Nach Chilling The Do wieder etwas für den Zappelfloor aus belgischer Erzeugung. Schön, schön.

Der myoon-music Mixkalender #6 – KR!Z @ Biomechanics Podcast #5


Happy Birthday liebe Tille

Happy Birthday liebe Tille

16.10.09 Die Distillery wird 17

von   4 Kommentare

 

Techno feiert den 20zigsten, die Tille wird 17 und ich jubeliere einfach mal mit. Zwar war ich seit über einem Jahr nicht mehr in der Distillery, aber diesen Anlass werde ich mir am Samstag nicht entgehen lassen.

Die Sause startet bereits heute ganz housig mit Erobique (International Pony). Morgen wird dann wohl mit Part2 der eigentliche Höhepunkt des Festivitäten zelebriert. Mit einem Film über den zweitältesten Technoclub Deutschlands darf noch einmal der Geschichten gefrönt werden, bevor die 90er und 00er Tracks den Dancefloor erobern.
Mit dabei: Mijk van Dijk (Live), Tanith, Daniel Stefanik, Steffen Bennemann, DJ Josh, Sencha, Dreikommanull und und und…

In Leipzig gab es Anfang der 90er Jahre noch keine Möglichkeit, Techno zu hören und zu feiern. Doch dann dachte sich eine Gruppe junger Menschen um Steffen Kache, die regelmäßig Marushas Liveradioshow Dancehall auf DT64 hörte und am Wochenende nach Berlin fuhr, um in Club wie Planet und Tresor Party machte: Das können wir auch. Man trieb eine eine alte leerstehende Brauerei auf, organisierte ein Notstromaggregat und los gings. Illegal wurde zweieinhalb Jahre ohne Mietvertrag und Gaststättenerlaubnis Techno gespielt und gefeiert. Keiner glaubte damals, dass diese Geschichte 17 Jahre und länger gehen würde. (Maren Probst)

Tja, 17 Jahre ist eine verdammt lange Zeit und ich habe verdammt lange und euphorische Nächte in dem Schuppen verbracht. Deshalb gehe ich nach einem Jahr Tille-Abstinenz gratulieren und freu mich schon auf die ganzen Nasen.
In der Tille war zwar nicht jeder Abend dicke, aber der Gig von Aux88 2006 war richtig geil.

Lang lebe Techno – lang lebe die Tille.

www.distillery.de


 

Wer sich für Clubgeschichte und im Speziellen für die Berliner Techno Clubentwicklung ab den frühen 90er Jahren interessiert, der wird bei Tanith fündig.

"Wer die Anfänge des Techno Clublebens bis heute miterlebt hat und vergleicht muß feststellen das sich nicht nur musikalisch viel verändert hat, entsprechend anders präsentiert sich natürlich aus das Ambiente. Vieles ist zwar noch gleich aber mindestens ebenso viel ganz anders."

Die Evolution der Berliner Clubs. Vom UFO bis zum Berghain


WE CALL IT TECHNO! als Videodownload

WE CALL IT TECHNO! als Videodownload

08.05.09 "Demokratisches Soundgewitter auf dem sozialistischen Dancefloor"

von   3 Kommentare

 

Nachdem bereits der erste Teil der wunderbaren Doku WE CALL IT TECHNO im September kurz auf Googlevideo zu bestaunen war, gibt es jetzt die gesamte Packung Techno der Anfangsjahre. Wer will kann sich die Doku auch gern runterladen.

WE CALL IT TECHNO! A documentary about Germany’s early Techno scene and culture.

Inspired by new sounds, new technologies and the political events of the time, the early 90s sees the emergence of a scene that euphorically celebrates the dawning of a new era. In Berlin, Frankfurt and many other German cities, activists tinker on a new music and club culture oriented around the coordinates Techno and House. At Berlin’s Love Parade in 1991, different local scenes congregate for the first time. The trend turns into a movement. A German Summer of Love, which changes whole lives overnight and kick-starts careers. The basic principle of Techno stands for experimenting, crossing borders and DIY. Fans become DJs or party promoters. Labels are founded and record stores open up. The scene grows. An independent microcosm is created. Networks are formed away from established structures. For a moment everything seems possible…

WE CALL IT TECHNO! tells the story of a tempestuous phase in music history, the first time that pop culture was created significantly in Germany. With exclusive interviews and comprehensive, mostly unreleased film and photo archive material from the years 1988-1993!