Tag: Universal


Warner Music und die Folgen des YouTube-Streits

Warner Music und die Folgen des YouTube-Streits

17.09.09 Major Label verliert Millionen Views

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Gleich zu Anfang des Jahres verwickelte sich Warner Music in einen Lizenz-Streit mit YouTube. Das Major Label ließ Tonnen an Videos von der Plattform sperren, darunter Titel von Künstlern wie Madonna, Nickelback oder Gnarls Barkley. Beide Parteien hatten zwar im Sommer wieder ernsthafte Gespräche geführt, eine Einigung scheint aber nach wie vor in weiter Ferne. Warner Music entgehen dadurch nicht nur hunderte Millionen Zuschauer, sondern vermutlich auch Millionen von Dollar.

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Mobile Streaming für alle, ohne Download

Mobile Streaming für alle, ohne Download

29.07.09 Orange UK launcht ungewöhnlichen Service

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Mobiles Internet soll die Zukunft sein? Pustekuchen. Neue Musik und Handys lassen sich auch anders vereinen. Orange UK, eine Tochter der France Télécom, lanciert heute zusammen mit Universal seinen Mobile Unlimited Streaming Dienst “Monkey”. Während Nokia mit Comes With Music auf Download und Spotify auf Streaming setzt, geht Monkey ganz andere Wege. Die junge Zielgruppe soll an ihre Musik schlichtweg per Anruf kommen. Ob das klappen kann?

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Nokia Comes With Music DRM-frei

Nokia Comes With Music DRM-frei

18.06.09 Ab 2010 breitere Möglichkeiten

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Gute Neuigkeiten von der Insel: Auf einer Präsentation hat Nokia verkündet, dass es bis Ende 2009 seinen Dienst “Comes With Music” (CWM) DRM-frei gestalten möchte und Anfang 2010 dann nur noch auf MP3′s setzen möchte. Damit reagiert der Mobilfunkanbieter wohl auch auf die neue Musik Flatrate von Virgin und Universal.

Bislang können Kunden von CWM lediglich Musik für einen bestimmten Zeitraum auf ihr Handy und (einen) Computer laden. Das Abspielen auf einem anderen Player oder das Brennen auf eine CD fällt durch die Restriktionen des DRM-Formats äußerst schwer.
Ungeschützte MP3-Dateien würden auch bedeuten, dass Käufer ihre Titel über ihr Abonnement hinaus nutzen können. Im Moment kann man sich bestimmte Nokia-Modelle kaufen, bei denen die Musik-Flatrate mitbezahlt wird. Nach einem Jahr muss man das Abo entweder verlängern oder verliert die geladene Musik wieder.

Während Comes With Music in Singapur einschlug, wie eine Bombe, blieb der erhoffte Erfolg, laut Medienberichten, in Großbritannien anfangs aus. Gegenüber myoon wollte sich Nokia bislang nicht zu den Umsätzen in Deutschland äußern.
Offiziell bestätigte man allerdings, dass man international auf einem guten Weg sei. So würden nun 60% der Kunden im Vereinigten Königreich die Musik-Flatrate aktivieren. Ob das jedoch als Erfolg zu verbuchen ist, sei fraglich, denn schließlich ist der einzige Grund zum Kauf der speziellen Modelle doch CWM.
Aber gut. Nokia wird jedenfalls noch länger an seinem Konzept festhalten. Heute verkündeten die Finnen, dass sie einen europaweiten Lizenzierungs-Vertrag mit der GEMA abgeschlossen hätten.

via Presseportal, Music Ally


Universal Music und Virgin Media basteln an einem Abo-Service

Universal Music und Virgin Media basteln an einem Abo-Service

16.06.09 Der Versuch durch Umerziehung Geld zu verdienen

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Majorlabels und Konsument. Das war noch nie die grosse Liebe und doch konnten die Musikvermarkter der alten Schule eine Weile ordentlich Profit ergaunern. Dann kam die Krise und nun? Noch immer wird der Kunde als blödes Schaf oder bösartiger Elefant angesehen, der alles saugt was bei Drei nicht gelöscht ist.

In England planen der ISP Virgin Media und Universal Music einen Abo Service, der den Kunden umerziehen will. Richtig gelesen, UMERZIEHEN. Weg von den Raubkopien hin zur monatlichen Gebühr. Die Songs die runter geladen werden, sollen DRM frei sein und kann auf jeden Player abgespielt werden. Auch nach Ablauf des Abos kann der Kunde die Songs behalten. Soweit das Gute an diesem Abo.

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Hulu will nun auch Musikvideos

Hulu will nun auch Musikvideos

24.04.09 Nimm dich in Acht, YouTube!

von   5 Kommentare

 

Der Kampf um die geeignete Webplattform für Musikvideos ist entbrannt: Nachdem bekannt wurde, dass VEVO – ein Service von Universal und YouTube – bald starten soll, berichtet Bloomberg heute, dass das us-amerikanische Premium-Videoportal Hulu in Gesprächen mit den Major Labels sei. Man spreche sogar mit Universal. Hulu erwies sich, unterstützt durch NBC, ABC und Fox, als unheimlich erfolgreich in den Staaten. Dort können Nutzer kostenlos, mit kleinen Werbeunterbrechungen, komplette Serien, TV-Shows und Filme jederzeit gucken, darunter Größen wie Dr. House, Family Guy oder die Jay Leno Show.

Dabei wurde außerdem bekannt, dass sich auch die Major Labels keineswegs ausruhen. So teilte EMI beispielsweise mit, dass man mit verschiedenen Stellen in Gesprächen sei, um seine Musikvideos besser zu vermarkten. Im Moment verdienen vor allem Universal, EMI und Warner schlecht an den werbegenerierten Umsätzen via YouTube, weil Großkunden zumeist von Anzeigen auf dem “Lieschen Müller”-Portal absehen. Um eine Premium-Atmosphäre zuschaffen wollen YouTube und Universal in den nächsten Monaten mit VEVO an den Start gehen. Auch hier erscheint es durchaus denkbar, dass andere Major Labels hinzukommen.

Indies scheinen von diesem Hype bislang weitestgehend aus zu bleiben, vermutlich auch einfach deswegen, weil es bei diesen Labels seltener zu einer Videoproduktion kommt.
Hulu erfreut sich in den USA jedenfalls riesiger Beliebtheit. Zuletzt stiegen die News Corp., zu der neben dem Sender Fox übrigens auch das deutsche Pay-TV Premiere gehört, und die Walt Disney Company in das Unternehmen ein.

Für den Endnutzer dürfte der ganze Trubel einen großen Vorteil bieten. Sowohl VEVO als auch Hulu sollten angespornt sein, ihre Dienste so innovativ wie möglich zu machen. Sicher scheint, dass die Zeiten, in denen man auf Partys vergeblich nach einer besseren Video- und Tonqualität suchen musste, bald vorbei sein werden. Auch Playlists, Charts und mehr sind denkbar. Einzige Wehmutstropfen dürften allerdings sein, dass es Hulu bislang nur in Nordamerika zu “empfangen” gibt und dass der ganze Luxus nur unter Werbeeinfluss zu genießen sein wird.

Und übrigens: MyVideo’s Musik-TV bedarf vielleicht auch mal einer Optimierung, sobald die Konkurrenz auftrumpfen wird.

via Music Ally, Bloomberg


UMG + YouTube = Premium Musik Videos

UMG + YouTube = Premium Musik Videos

05.03.09 "Vevo" - Neues Portal kommt ins Rollen

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Ich hatte bereits im vergangenen Jahr darüber berichtet, dass die Universal Music Group (UMG) ein eigenes Video-Premium-Portal plant. Der damalige Untertitel hieß “Weniger YouTube, mehr Werbeeinnahmen”. Letzteres bleibt wohl weiterhin ein kräftiger Bestandteil der Bemühungen. “Weniger YouTube” stellt sich aber als gänzlich falsch heraus, denn heute wurde bekannt, dass die UMG und die Google Tochterfirma kurz vor einem Deal für ein Projekt namens “Vevo” stehen.

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Wie viel bekommt das Label vom iTunes-Kuchen?

Wie viel bekommt das Label vom iTunes-Kuchen?

02.03.09 Universal vor neuer Klagewelle

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Teilen will gelernt sein: Eminem’s frühere Produzenten F.B.T. gehen gegen Universal vor, weil der Major angeblich zu wenig Gewinn an Mark und Jeff Bass weitergeben habe. Die Frage ist, ob iTunes, Napster & Co. die Musik lizensieren oder verleihen. Den feinen Unterschied machen 12% bzw. satte 50% Umsatzbeteiligung.

Normalerweise erhält das Label beispielsweise von einem über den iTunes Store erworbenen Song, 70 Cent. Die restlichen 29 Cent benutzt Apple, um den Store am Laufen zu halten. Man hat im Übrigen schon lange erkannt, dass mit dem Online-Musikhandel keine exorbitanten Gewinne zu erzielen sind, weil auf beiden Seiten die Marge zu gering ist. Die Musikurheber müssen anderweitig nach Einnahmequellen suchen, um das Niveau von früher zu halten (oder gar zu steigern), während Branchenriese Apple, iTunes nur als Promotiontool für iPod, iPhone und Apple TV nutzt. (An dieser Stelle bleibt übrigens fraglich, wie – wenn sich gleiche Verhältnisse ergeben – Musicload und Konsorten auf den Beinen halten.)

Neue Verträge mit den Labels sehen mittlerweile klare Regelungen für den Musikverkauf in Download-Form vor. Aber was ist mit alten Dokumentenreihen, in denen Napster und Musik-Downloads höchstens schon als kleines Ärgerniss wahrgenommen wurden?
Nun, das versuchen F.B.T. jetzt herauszufinden – und führen dazu ein einfaches Beispiel an: Wer online Musik verkauft, der lizensiert sie. Und wenn ein Label eine Lizensierung erreicht, so wird der Gewinn 50:50 mit den Produzenten geteilt.
Distrubution (also Verleih) liegt vor, wenn Universal die Songs auf Datenträger vervielfältigt und an die Läden verschickt hat. Hier sind 12%, wie vereinbart und weitestgehend üblich, angemessen. Denn im Unterschied zu den Supermärkten erhalten iTunes & Co. nur eine Datei, die sie dann selbst vervielfältigen.

Bewahrheitet sich diese Auslegung, muss Universal wohl mehrere Millionen locker machen. Darüber hinaus ist zu erwarten, dass es obendrein noch eine Reihe neuer Forderungen geben wird. Wir dürfen gespannt sein und bleiben an der Sache dran. Lizensiert und nicht lizensiert – das ist hier die Frage.

UPDATE:
Ein Gericht in Los Angeles hat die Klage abgewiesen. F.B.T. hatten etwas über 1,4 Mio. US-Dollar (rund 1,1 Mio. Euro) gefordert. Jedoch erhalten die Produzenten dennoch ca. 150.000 $, weil die Jury es erwiesen ansah, dass Universal die Zahlungen falsch gerechnet hatte.

via


Musikindustrie liebt Abos

Musikindustrie liebt Abos

06.02.09 ...sie bleiben dran!

von   Ein Kommentar

 

“If what we’re trying to do is one-by-one downloads…that’s not a business that can grow”, sagt Universal Music. Und das ist dann doch ein Satz, über den es sich durchaus lohnt zu berichten. Heißt das, dass die Musikindustrie – trotz der letzten Fortschritte in Richtung DRM-freien Downloads – an einem Abomodell festhalten will? Oder gar an (optischen) Datenträgern?

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Warner lässt Facebook Music auflaufen
 

Die Zukunft von Facebook Music ist nun wieder um eine gewaltige Stufe düsterer gewurden.
Allem Anschein nach wird Facebook seine Bemühungen um einen zentralen Musikdienst für das weltgrößte Social Network einstellen, denn Warner Music blockiert derzeit einen Deal, der es Facebook ermöglichen würde, einen ähnlichen Service aufzubauen, wie ihn MySpace bereits im vergangenen Jahr an den Markt brachte.

Aber von Anfang an: Facebook stellt, wie wir bereits berichteten, seit längerem Bemühungen an, einen eigenen Musikdienst in die Community zu bringen. Dabei schien geplant gewesen zu sein, dass man einen kostenloses Streaming-Service, ganz ähnlich dem Modell von last.fm, aufsetzen wollte. MySpace hat einen solchen, durch Werbung finanziert, bereits in den USA etabliert. Der User kann Musik von allen 4 Major Labels und einigen Indies kostenlos streamen und bei Interesse u.U. auch bei Amazon kaufen. (Amazon hat in den USA auch einen MP3-Store.)
Dabei zahlt MySpace für jeden gespielten Song eine Gebühr an die Rechteinhaber.

Zwischenzeitlich schien es so, als wollte Facebook sich das erspraren. Statt selbst völlig neue Deals einzugehen, wollte man sich auf die Ressourcen Anderer stützen. Unseren Informationen zufolge war man in Gesprächen mit iMeem, Rhapsody, iLike und lala (alle samt mit einem Business-Modell, vergleichbar mit dem von last.fm).
Viele Experten – darunter ich ;) – fanden, dass dies eine klasse Idee sei, denn so könnten sich die Erwähnten Zugang zu einem Markt von 64 Millionen Nutzern verschaffen, während Facebook seine jährliche Finanzmisere in Höhe von rund 50 Millionen Dollar (schlappe 37 Mio. Euro) nicht noch vergrößern würde.

Doch nun kommt alles ein wenig anders. Statt einen einheitlichen Dienst zu gestalten, wird man iMeem & Co. wohl bald freie Hand für die selbstständige API-Entwicklung lassen. Facebook selbst stand wohl nämlich kurz davor einen Deal mit Universal und Sony zu schließen, bei dem man Musik hätte völlig kostenlos streamen können, wobei alle Werbeeinnahmen nebst einigen User Daten zurück an Universal und Sony gingen.
Doch Warner wollte sich nicht auf einen ähnlichen Deal einlassen. Warum? Weil Warner hoch an Lala beteiligt ist und damit ein Interesse hat, dass das eigene Repotoire nicht einfach kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Wo EMI in dieser Rechnung bleibt ist ohnehin fraglich.
Und so wird “Music on Facebook” entweder ein teures Unterfangen oder schlichtweg nie eintreten. Ob ein derartiger Deal sowieso eine sinnvolle Erweiterung des Social Networks wäre, sei mal dahingestellt.

via TechCrunch


YouTube bringt UMG 100 Mio. Dollar

YouTube bringt UMG 100 Mio. Dollar

22.12.08 Warner verdient weniger, und sperrt alle Videos auf dem Portal

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Na, wie konnte das denn passieren!? Während die Universal Music Group (UMG) meldet, dass sie viele Millionen Dollar mit dem Video-Geschäft in diesem Jahr verdienen konnte, gibt Warner an, nur knapp 7 Mio. bekommen zu haben.
Prompt platzt der Deal mit YouTube und die Verwirrung ist perfekt.

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