Tag: vertrieb


 

Gestern machte bei Twitter das Gerücht einer Insolvenz des Dancemusicvertriebs Discomania die Runde. Heute titelt die Musikwoche Discomania ist insolvent. Der Grund für den gestellten Insolvenzantrag sei laut DMD-Vertriebsleiter Armin Johnert der "galoppierend eingebrochenen Markt".

mediabiz: Discomania ist insolvent


Neuton stellt Insolvenzantrag

Neuton stellt Insolvenzantrag

01.12.08 Sterben nun die Vinylvertriebe?

von   Ein Kommentar

 

Heute wird Neuton einer der grössten Vinylvertriebe die Insolvenz beantragen.
Als Ursprung für die Insolvenz wird laut gulli die Pleite des japanischen Vertriebs Cisco gesehen.

Über Cisco gelangten die Platten von Neuton nach Übersee. Cisco hinterlässt mit seiner Pleite ein Zahlungsdefizit, dass Neuton momentan nicht aus eigener Kraft abgefangen werden kann.

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Musikvertrieb mit iTunes für lau

Musikvertrieb mit iTunes für lau

14.10.08 Ab 35$ zum Weltmarktführer

von   2 Kommentare

 

Ich habe mich schon länger gefragt, wie man als Künstler bei iTunes (und anderen Online Music Stores) rein kommen kann: ReverbNation hat nun die Antwort.
In wenigen Schritten kommt man für knapp 35 US-Dollar in die iTunes Stores der großen Industrienationen (darunter natürlich auch Deutschland) sowie an Amazon, eMusic, Napster und Rhapsody.

Dabei gibt es kaum Haken. Man muss laut FAQ keine Rechte abgeben, WAV statt MP3. Nicht zuletzt ist der Anbieter relativ sicher und konnte sich erst vor kurzem, wir berichteten, 3 Millionen Dollar Investorengelder sichern.

ReverbNation ist als ein Indie Music Marketing Tool angedacht, das unabhängige Musiker als eine einflussreichere Gruppe sieht als den Mainstream und dementsprechend auch Bands auf eigene Faust vermarktet.

Dieser neue Weg Geld zu verdienen, scheint für beide Seiten sehr interessant. Das Angebot ist günstig und klingt sehr verlockend, weil mit einer kurzen Anmeldung (ein Album darf bis zu 50 Titel enthalten) viele Anbieter abgedeckt werden.
Aber dennoch ist Vorsicht geboten. Zwei Drittel des Umsatzes gehen an die Online-Musikhändler. Bei jedem in Deutschland gekauften Track bekommt iTunes z.B. satte 0,68 €.

Nicht zuletzt ist das Echo der Nutzer zwar positiv. Indies empfehlen aber, weiterhin MySpace und last.fm zu pflegen. Künstler müssen ohnehin massiv weiterwerben – nur weil man bei iTunes drin ist, wird’s auch nicht gleich besser. Es besteht nun “nur” ein weit verbreiteter Vertriebsweg, der es dem Hörer erleichtert einzukaufen.

via hypebot
Foto von tanais


ReverbNation bekommt Investorengelder

ReverbNation bekommt Investorengelder

12.10.08 Geld für 250.000 Bands

von   Ein Kommentar

 

ReverbNation, ist eine Marketing Plattform für Indiemusik. Die Plattform wurde vor kurzem von hypebot zu den “Top 10 Indie Music Marketing Tools” gekürt.

Nun hat die Plattform eine Finanzspritze im Zuge einer weiteren Finanzierungsrunde von $3 Millionen bekommen.

ReverbNation featured rund 250.000 Bands und will das Geld in eben die Förderung dieser Bands stecken.

We have observed that Indie Artists are actually more influential, pound for pound, than their established counterparts. They know… their fans personally, and have stronger relationships with them,” sagt Mike Doernberg, ReverbNation Mitgründer und CEO.

Und weiter: “Alone, these individual Artists cannot deliver the reach that Brands need, but bundled together they can. We configure entire ‘portfolios’ of participating Artists based on the fan demographics the brand is targeting, and allow the Artists to opt-in to the program. These types of paid partnerships have traditionally eluded Indie Artists.

Es darf spannend werden.

via hypebot


Apple droht mit iTunes-Schließung

Apple droht mit iTunes-Schließung

02.10.08 Preiserhöhung kann nicht verkraftet werden

von   3 Kommentare

 

Da ist ganz schöner Ärger im Verzug! Der Verband amerikanischer Musiker entscheidet heute, ob die Tantiemen von bislang 9 Cent auf 15 Cent pro Song angehoben werden.
Sollte das passieren, so iTunes-Chef Eddy Cue, würde man den Music Store lieber schließen, ehe man Verluste einfährt. myoon hat die ganze Story.

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Lambchop-Album im Rolling Stone

Lambchop-Album im Rolling Stone

01.10.08 Saturn/Media Markt nimmt Platten raus

von   kommentieren

 

Coole Sache mit fatalem Ausgang: Das neuste Album der Alternative-Country-Band “Lambchop”, zu Deutsch übrigens “Lammkotlett”, liegt der Oktoberausgabe des Rolling Stone bei. Weil das Indie-Label die Aktion aber nicht mit dem Handel abgesprochen hat, verschwindet der gesamte Backkatalog der Band nun aus den Regalen von Saturn und Media Markt.

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Abo-Modell keine Lösung?

Abo-Modell keine Lösung?

01.10.08 Mobile Music oder Pay-per-Track?

von   kommentieren

 

Mit dem Ausscheiden David Parkmans als CEO bei eMusic werden die Fragen lauter, ob das viel gepriesene Abo-Modell die Zukunft des Online-Musikvertriebs ist.
myoon analysiert, ob Mobile Music nicht doch besser ist.

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Universal baut eigene Video-Premium-Seite

Universal baut eigene Video-Premium-Seite

29.09.08 Weniger YouTube, mehr Werbeeinnahmen

von   4 Kommentare

 

Verschiedene US-Quellen berichten, dass die Universal Music Group (UMG) einen neuen Video-Premium-Dienst aufbauen möchte.

Der Dienst soll, laut CEO Doug Morris, ähnlich wie Hulu aufgebaut werden und in erster Linie die Werbeeinnahmen für die UMG erhöhen. Das Hulu-Konzept ist in unseren Breitgraden noch relativ unbekannt.
Dabei handelt es sich um ein sehr spannendes Joint Venture Unternehmen von Rupert Murdochs News Corp. und NBC Universal (welches übrigens in keinem Zusammenhang mit der UMG mehr steht). US-Nutzer (und Europäer auch mit einem Trick) können auf dem Portal komplette Episoden von Serien wie den Simpsons, Family Guy oder The Office sehen. Hinzu kommen noch einige Filme, von “Lost in Translations” bis “Das 5. Element”. Das Programm bietet auch HD-Steams und wird durch kleine Werbeclips finanziert, die z.B. vor oder nach einer Episode laufen.

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Popcuts – buy Music – make Money

Popcuts – buy Music – make Money

26.08.08 Musik als Spekulationsobjekt

von   kommentieren

 

Seit zwei Wochen ist das auf Netzwerk-Marketing basierende Start Up Popcuts online.
Der Plan: Musiker können ihre Musik online stellen. Diese kann dann für 99 US Cent gekauft werden und der Käufer wird automatisch Teilhaber des Liedes.

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iTunes Music Store wurde in China gesperrt

iTunes Music Store wurde in China gesperrt

21.08.08 Grund: Die Compilation "Songs of Tibet"

von   kommentieren

 

Der gesamte iTunes Music Store wurde wegen der Compilation Songs for Tibet in China gesperrt.

Apple findet das verständlicherweise überhaupt nicht toll.
Da hatten sie noch vor den olympischen Spielen den ersten Apple Store in Beijing eröffnet und den Verkauf des iPhones hinausgezögert, damit der iTunes Music Store nicht gesperrt wird und nun ist man trotzdem raus aus dem chinesischen Netz.

Gespannt darf man auf Jobs Reaktionen sein. Schließlich ist er ein begnadeter Geschäftsmann und gleichzeitig ein bekennender und praktizierender Buddhist.

via gulli